Geburtstag
Horst R. Schmidt wird 75

OK-Vizepräsident Horst R. Schmidt galt als das Hirn des Sommermärchens 2006. Bild: dpa
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Bayern
21.11.2016
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Aschaffenburg. Dieses Image wird Horst R. Schmidt nie wieder los. Franz Beckenbauer, so das gängige Urteil, war das Gesicht des deutschen Sommermärchens. Er selbst hingegen das Hirn. Wenn der langjährige DFB-Funktionär am Samstag seinen 75. Geburtstag im engen Familienkreis feiert, will Schmidt sein Wirken nicht auf das mittlerweile vom Skandal überschattete WM-Turnier 2006 reduziert sehen.

"Es gibt viele schöne Erinnerungen, die darüber hinaus vorhanden sind", sagt der Jubilar. Zur Heim-WM selbst kann er sich derzeit nicht äußern, wegen der Ermittlungen der Staatsanwaltschaften in Frankfurt und Bern, bei denen auch er zu den Verdächtigen gehört.

Als Ziehsohn des ehemaligen DFB-Präsidenten Hermann Neuberger machte Schmidt in der DFB-Zentrale Karriere. Dorthin holte ihn Neuberger, nachdem er zuvor Referent im Organisationskomitee für die Olympischen Spiele 1972 in München gewesen war. Neuberger machte Schmidt zum Abteilungsleiter im WM-OK 1974. Schmidt am Schreibtisch, das konnte man sich immer vorstellen, Schmidt als leidenschaftlicher Fußballfan eher weniger. Dabei ist der bekennende Anhänger des 1. FC Nürnberg noch heute regelmäßig im Stadion, bei seinem Heimatclub Viktoria Aschaffenburg in der Regionalliga Bayern. "Da nehme ich jedes Heimspiel mit", sagt Schmidt.
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