Gemeinde Pommelsbrunn feiert Richtfest an ihrem Rathaus
Neue Schaltstelle wächst heran

Der Rathausneubau in Pommelsbrunn trug dieser Tage die Richtkrone. Bild: hmd
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Bayern
25.08.2016
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Bei der Frage, ob sie ihr Rathaus auffrischen oder ersetzen soll, entschied sich die Gemeinde Pommelsbrunn für einen Neubau. Seine Fortschritte bewegen sich im Soll für Kosten und Zeit. Darauf kann sich der Bürgermeister Jörg Fritsch jetzt ein ökumenisches Tröpfchen genehmigen.

Pommelsbrunn. Nur elf Wochen nach der Grundsteinlegung feierte die Großgemeinde Pommelsbrunn an ihrem Rathausneubau in der Lindenstraße schon das Richtfest. Mehr als 100 Gäste begingen das denkwürdige Ereignis.

Dieter Kohl, Senior-Chef der Zimmerei Kohl aus Edelsfeld, verlas einen ausführlichen Richtspruch, bei dem er mehrere Gläschen leerte, alle am Bau Beteiligten hochleben ließ und den Segen Gottes für das Haus erbat. Bürgermeister Jörg Fritsch ging auf die Einzelheiten des Baufortschritts ein. Die Spundwand bleibe nun dauerhaft stehen, denn "Sicherheit geht über alles".

Großer Servicebereich


Der Rathauschef widmete sich auch den Treffen des Arbeitskreises und der Abwägung, ob bei Kostengleichheit ein neues Rathaus gebaut werden oder der Altbau ertüchtigt werden sollte. Man entschied sich für den Neubau mit einem großen Bürger-Service-Bereich als wichtigster Schaltstelle.

Die Pfarrer der beiden örtlichen Kirchengemeinden, Roland Klein und Johannes Schroll, erbaten Gottes Beistand für den "Ort des Dienstes an den Mitbürgern", wobei Klein einen Bibelspruch aus dem Buch der Psalmen auslegte. Nach einem gemeinsamen Gebet übergab er dann unter viel Heiterkeit ein "ökumenisches Tröpfchen" an den Bürgermeister, während sich Landrat Armin Kroder vor allem über die vielen bekannten Gesichter aus früheren Gemeinderatsperioden freute. Unter Applaus betonte er, dass ja auch im Bereich des Gemeinderats das Ehrenamt gelte. Leider werde es nicht einfacher, Menschen dafür in der Politik zu begeistern. Besonders freue ihn jedoch, dass der Neubau "zügig im Zeit- und Kostenrahmen" vonstatten gehe.

Architekt zufrieden


Dies konnte auch Architekt Jochen Sörgel bestätigen. Sehr gut habe alles geklappt, so sein Fazit. Vor allem - man sei unfallfrei geblieben und nun wünsche er viel Kraft für die "zweite Halbzeit".

Ihren Richtschmaus verdankten die Gäste am Pommelsbrunner Rathaus einem kleinen Husarenstück. Nachdem die hölzernen Hilfstreppen nicht stabil genug erschienen, um den großen Grillwagen samt einem 76 Kilogramm schweren Schwein auf diesem Weg zu transportieren, hängten ihn die Bauleute kurzerhand an den Kran. Mit seiner Hilfe flog das Schwein pünktlich zum Essen ein.

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