Generalversammlung der Feuerwehr Tremmersdorf
Rückblick zum letzten Mal

Nach 18 Jahren Verantwortung als Kommandant ging Andreas Sticht in den "Unruhestand": Er versprach, bei der Wehr an anderer Stelle mitzuarbeiten. Bild: do
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Bayern
10.03.2016
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Die Tremmersdorfer Feuerwehr ist gut drauf. Es herrsche ein guter Geist, der zu großen Taten beflügle, versicherte bei der Generalversammlung Kommandant Andreas Sticht. Nach 18 Jahren an der Spitze der Aktiven erstattete Sticht zum letzten Mal einen Bericht des Erfolges.

Tremmersrf. (do) Andreas Sticht weiß, von was er spricht. 64 Kameraden hören auf seine Einsatzbefehle, darunter 22 Anwärter der Jungfeuerwehr. Eine tolle Truppe, wie er sagt, um sogleich auf die starke Zunahme der Einsatzzahlen zu verweisen. Im Berichtsjahr 2015 sei die Wehr zu 14 Einsätzen ausgerückt. Innerhalb von 10 Jahren haben sich Löscheinsätze, technische Hilfeleistungen und Sicherheitswachen verdreifacht.

Sticht erinnerte an technische Hilfeleistungen sowie Brände, unter anderem das Großfeuer in Münchsreuth mit insgesamt 250 Einsatzkräften, bei dem die Wehr zur Wasserförderung und bei der Tierrettung gefordert gewesen sei. Außergewöhnlich sei auch die Suche nach Treibstofftanks beim Absturz des US-Kampfflugzeuges gewesen. Dabei seien einige Kameraden mit den Treibstoffdämpfen in Kontakt gekommen. "Erst im Nachhinein wurde ihnen die Gefahrenlage bewusst." Als weiteres spektakuläres Ereignis nannte Sticht das Wiedereinfangen eines aggressiven Jungbullen in Haselbrunn.

Übung macht den Meister


Darauf legte der Kommandant auch im vergangenen Jahr großen Wert. Der Chef der Aktiven verwies auf den theoretischen Unterricht und Sicherheitseinweisungen ebenso wie an die Einführung in den Digitalfunk, Leistungsprüfungen, Atemschutzträger-Ausbildung, Schulungen für die modulare Truppausbildung und Übungen der "Ü-35-Gruppe" unter Leitung von Michael Rodler. Besonders eine Hydranten-Begehung und die Einweisung in die neuen Hydranten-Pläne haben sich als vorteilhaft erwiesen.

Nach Hinweisen auf den Ehrungsabend im Dezember widmete sich der Kommandant dem Wunsch der Wehr nach einem neuen Löschfahrzeug. Für 14. Mai und 18. Juni kündigte Sticht eine Endanwenderschulung für den Digitalfunk an. Weitere Lehrgänge warten auf den neuen Atemschutzwart Thomas Pscherer und auf Roland Henfling als Gruppenführer.

Der Schlussappell des scheidenden Kommandanten galt der Geschlossenheit. "Wir stehen mit dem Einstieg in Einsätze mit Atemschutzgeräten und neuer Fahrzeugtechnik vor großen Herausforderungen." Bange wird dem bisherigen obersten Brandschützer der Wehr deshalb nicht: "Wir haben eine Mannschaft, auf die sich die Führungskräfte und die Gemeinde verlassen können."

Überzeugt ist Andreas Sticht von der guten Nachfolgeregelung: "Bewährte Kräfte halten die Tremmersdorfer Wehr auf Kurs." Auch die Harmonie zwischen Aktiven und Vorsitzendem Martin Rodler und seinem Team, dem Bürgermeister mit seinen Gemeinderäten und der Feuerwehrführung auf Landkreisebene hob er hervor.
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