„Graf Yoster“ gibt sich im Fernsehen noch einmal die Ehre
Gestatten, Graf Yoster

Lukas Amman (rechts) als Graf Yoster und Wolfgang Völz als Butler Johann in einer Szene der Serie "Graf Yoster gibt sich die Ehre". 50 Jahre nach ihrem Start kehrt die Serie am Samstag im BR Fernsehen auf den Bildschirm zurück. Bild: SWR/dpa
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Bayern
19.04.2017
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München. Ein halbes Jahrhundert nach seinem ersten Kriminalfall gibt sich der adelige Detektiv im Fernsehen noch einmal die Ehre. Lukas Ammann kehrt auf den Bildschirm in der Rolle zurück, die zu seinem Markenzeichen wurde. Die Serie "Graf Yoster gibt sich die Ehre" mit Ammann in der Titelrolle wurde vor 50 Jahren erstmals ausgestrahlt. Sie erreichte Kultstatus. Der Bayerische Rundfunk (BR) holt sie nun aus dem Archiv und strahlt ab Samstag, 22. April, die ersten 36 Folgen aus. Das BR Fernsehen würdigt damit den gebürtigen Schweizer, der heute 104 Jahre alt ist und in München lebt. Er verkörperte einen aristokratischen Amateurdetektiv und Krimiautor und bildete mit Wolfgang Völz (heute 86) ein einzigartiges Duo. Völz war der Chauffeur und Diener mit krimineller Vergangenheit.

Schon die Einstiegsszene ruft Erinnerungen hervor: Chauffeur Johann fährt im schwarzen Rolls-Royce vor das Schloss und holt Graf Yoster ab. Dieser löst elegant gekleidet, vornehm und mit ausgezeichneten Manieren, knifflige Kriminalfälle im In- und Ausland. Gezeigt werden die Episoden im BR Fernsehen nach Angaben des Senders voraussichtlich bis Ende August jeden Samstagabend von 23.30 Uhr an.

"Graf Yoster gibt sich die Ehre" lief von 1967 bis 1976. Gedreht wurden 76 Folgen - die ersten 24 Episoden noch schwarz-weiß, dann in Farbe. Zu sehen sind auch viele prominente Nebendarsteller, die später durch andere Rollen bekannt wurden und längst gestorben sind: Zum Beispiel Klausjürgen Wussow, Helmut Fischer und Klaus Schwarzkopf. Doch die Serie, die überwiegend in Bayern gedreht wurde, ist nicht nur etwas für Nostalgiker. So gibt es eine Ausstattung, die in den 60er und 70er Jahren wie Science-Fiction wirkte - etwa das Autotelefon des Grafen oder die im Rolls-Royce verbaute Minibar.
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