Grausamer Leichenfund im Garten
Skelett im Plastiksack war Freund der Verdächtigen

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Bayern
22.01.2016
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Haar/München. Die Obduktion hat die grausige Vermutung bestätigt: Bei der Leiche, deren Überreste in Plastikfolie vergraben auf einem Grundstück in Haar bei München entdeckt worden waren, handelte es sich um den Freund einer unter Mordverdacht verhafteten Pädagogik-Studentin. Anhand des Abgleichs des Zahnschemas hätten die Rechtsmediziner den vermissten Ex-Lebensgefährten der festgenommen Hausbesitzerin identifiziert, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Zur Todesursache könnten keine Angaben gemacht werden.

Von dem jungen Mann soll es Anfang 2010 das letzte Lebenszeichen gegeben haben. Das Paar hatte in dem Haus mit weiteren Studenten in einer Wohngemeinschaft gelebt. Die Suche der Eltern nach ihrem Sohn war damals erfolglos geblieben. Es hieß, er sei ins Ausland gezogen. Hinweise auf ein Verbrechen hatte es nicht gegeben. Die Polizei hatte den Plastiksack nach einem Hinweis am Mittwoch bei Grabungsarbeiten auf dem Grundstück der Frau in Haar bei München gefunden. Die Ermittler waren von Anfang an davon ausgegangen, die sterblichen Überreste des 1980 geborenen Studenten gefunden zu haben.

Die 31-jährige Studentin und ihr neuer Lebensgefährte wurden festgenommen. Er soll zwar an der Tat nicht beteiligt gewesen sein, seiner Freundin jedoch beim Verstecken der Leiche geholfen haben. Nähere Informationen zu Tat und Tatmotiv lagen zunächst nicht vor.
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