Häuslebauer sollten nach Baufertigstellungsversicherung fragen
Gegen Pleite absichern

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Bayern
15.07.2016
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Beim Hausbau drohen viele Gefahren zum Beispiel die Pleite der Baufirma. Häuslebauer sollten das bauausführende Unternehmen fragen, ob dieses eine sogenannte Baufertigstellungsversicherung hat.

Denn auch das ist ein Risiko, mit dem Bauherren rechnen müssen. Wenn die Firma Insolvenz anmelden muss, bleibt dem Häuslebauer nichts anderes übrig, als ein anderes Bauunternehmen zu beauftragen. Dadurch kann alles teurer werden. Hat die Firma eine Baufertigstellungsversicherung, dann ist das für den Bauherren von Vorteil.

Die Baufertigstellungsversicherung kommt für Mehrkosten auf, die durch die Beauftragung anderer Firmen entstehen können. Kann das Bauunternehmen eine Fertigstellungsbürgschaft seiner Bank vorweisen, dann ist diese Police unnötig.

Bei einer Pleite der Baufirma während der Gewährleistung, sind Bauherren dann auch auf der sicheren Seite, wenn die Baufirma eine Baugewährleistungsversicherung vorweisen kann. Oft stellen Hauseigentümer noch Jahre nach der Schlüsselübergabe Gewährleistungsmängel fest. Die Baufirma haftet für fünf Jahre.

Sollte in dieser Zeit das Unternehmen Konkurs anmelden müssen, kommt die Police für eventuelle Mängel auf.
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