Holz, Beton und Aluminium
Richtfest für neue Turnhalle der Grundschule

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Bayern
09.12.2015
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Bevor die ersten Kinder hier Sportunterricht haben, ist noch viel zu tun. Doch der Bau der Turnhalle macht große Fortschritte. Beim Richtfest gab es viel Lob für die Materialwahl.

Marktredwitz. "Ich kann mir schon jetzt die strahlenden Kinderaugen vorstellen, wenn sie mit Beginn des neuen Schuljahres 2016/2017 erstmals Sportunterricht in der neuen Turnhalle haben", sagte Oberbürgermeister Oliver Weigel. Er sprach angesichts der tollen Architektur von einem Leuchtturmprojekt für die Stadt und Region. Die Bläser der Marktredwitzer Blasmusik umrahmten die Feier.

Der Oberbürgermeister würdigte den zeitgemäßen Bau und die harmonische Verknüpfung mit der historischen städtischen Turnhalle. So wird im neuen Eingangsbereich eine beiderseitige Nutzung des Foyers möglich sein. Durch den Neubau sah Weigel eine deutliche Aufwertung für die Grundschule. Erst richtig bewusst werde das, wenn 2017 alle Arbeiten beendet seien. Beim Richtfest dankte der Oberbürgermeister allen am Bau beteiligten Unternehmen.

"Ich finde es unglaublich, was hier geleistet wurde. Jeder einzelne Handwerker hat sich für den optimalen Baufortschritt eingesetzt. Alle Gewerke haben aufgrund der hervorragenden Planung wie Zahnräder ineinander gegriffen. Ich bin optimistisch, dass die neue Turnhalle pünktlich in Betrieb gehen wird." Beeindruckt zeigte sich Weigel von der Dachkonstruktion aus Furnierschichtholz. Teile der Außenfassade sind bereits mit einer lichtgrauen Lärchenholzschalung verschlagen. Der Bau ist jetzt winterfest, ab Januar starten die Innenausbauarbeiten.

Der Zeit- und Kostenplan wurde bisher eingehalten, lobte Weigel: "Ich hoffe, das bleibt so." Stellvertretender Landrat Roland Schöffel machte deutlich, dass es mit der Stadt Marktredwitz und dem Landkreis weiter aufwärts gehe. Das werde durch so ein Leuchtturmprojekt auch nach außen sichtbar. Als ehemaligen Sportlehrer freute es ihn ganz besonders, dass hier etwas für die Fitness der Jugendlichen getan wird. Die Kombination Beton, Holz und Aluminium bezeichnete Schöffel als reizvoll.

Im Anschluss sprach Anton Schatzberger von der Wiesauer Firma Dako-Bau den Richtspruch. Bei diesem Bauwerk würden Visionen und Traditionen miteinander verknüpft. Nach einem dreifach ausgesprochenen "Hoch" zerschellte das Sektglas des Zimmerermeisters traditionell am Boden. Im Anschluss besichtigten die geladenen Gäste die neue Halle, ehe es am Büfett bayerisches "Fingerfood" gab.
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