In Kapelle Akkus aufladen

Die Kapelle in Schwarzenreuth ist ein Mittelpunkt im Dorf, sowohl für Einheimische, als auch für Gäste. Dass das weiterhin so bleibt, darum kümmert sich der Kapellen-Förderverein. Bild: obe
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Bayern
28.11.2016
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"Danke dass ihr dieses Kleinod errichtet habt. So oft es geht, komme ich vorbei und lade meine Akkus wieder auf", eröffnete Hans Enders die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Kapelle Schwarzenbach.

Schwarzenreuth. Die Investition habe sich gelohnt, sagte Enders. In der Kapelle waren im Zeitraum von Ende April bis Ende Oktober dreimal wöchentlich abends Rosenkranzgebete. Auch am Abend des Volkstrauertages fand ein Gedenken der im Krieg Vermissten und Gefallenen statt. Im letzten Advent wurde dort Hausgottesdienst abgehalten sowie ein Adventsfenster eröffnet. Zwei Kreuzweg- und eine Maiandacht brachte Enders in Erinnerung.

Zwei weitere Großereignisse gab es im vergangenen Vereinsjahr. So feierte man Dorfkirwa mit Motorradgottesdienst. Enders dankte allen Helfern und dem Hirschberger Fähnlein für das gute Zusammenwirken. Zum Erfolg hatte auch Auftritt der "Music Men" beigetragen. Zum Motorradgottesdienst, den Pfarrer Jürgen Herr zelebrierte, kamen 100 Biker und 250 weitere Gottesdienstbesucher. Beide Feste seien auch finanziell gut gelaufen. Mit seinen Ruhebänken sei der Dorfplatz stets Anlaufpunkt für Wanderer, Biker und die Dorfgemeinschaft und Ausgangspunkt für Kirchenführungen.

Helfende Hände


Enders dankte allen Spendern, die sich finanziell am Unterhalt der Kapelle beteiligten. Sein Dank galt auch Martha Käs, die den Schließdienst, und mit ihrer Schwester Helge auch den Putzdienst übernimmt. Um den frischen Blumenschmuck am Altar kümmert sich Annemarie Popp. Auch die Hausmeister Thomas Küffner, Erwin Kuhbandner und Michael Popp stehen immer für anfallende Arbeiten bereit. Enders Dank galt zudem der Gemeinde, insbesondere Bürgermeister Peter König.

Seinen Vorstands-Mitgliedern dankte Enders ebenso wie allen ehrenamtlichen Helfern für die Arbeitseinsätze. Von soliden Finanzverhältnissen berichtete Kassiererin Lucia Sieber. Die Revisoren Dr. Günther Fütterer und Karl Lenhard attestierten eine einwandfreie Kassenführung.

Bürgermeister Peter König dankte den ehrenamtlichen Helfern, die sich für den Bestand des Dorflebens und der Kapelle engagieren. "Wir sehen die Tragkraft des Gebäudes, wenn man die Einträge im Gästebuch nachliest." König wünschte "Glück auf".

Auch Pfarrer Georg Anish brachte seinen Dank zum Ausdruck. Nicht nur die Gottesdienste, auch die vielen Reisenden, oder Ausflügler füllen die Kapelle mit Leben. Durch den Verein haben die Menschen die Möglichkeit dort Ruhe und Kraft zu finden.

Im Ausblick auf das kommende Vereinsjahr gab Enders bekannt, dass in der Vorweihnachtszeit ein Hausgottesdienst in der Kapelle gefeiert wird. Dazu wird wieder ein Adventsfenster geöffnet. Auch Glühwein auf dem Dorfplatz gibt es wieder.

Ein Bittgang der Pfarrei wird 2017 zur Kapelle nach Schwarzenreuth führen. Auch die regelmäßigen Rosenkranzgebete gibt es weiter. Im kommenden Jahr gibt es wieder eine Dorfkirwa an der Kapelle. Der im zweijährigen Turnus stattfindende "Dorfzauber" des Hirschberger Fähnleins wird im November veranstaltet.
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