Jahreshauptversammlung der Katholischen Landvolkbewegung
Umbruch mit neuem Charakter

Für viele Jahre Treue ehrte die Katholische Landvolkbewegung (vorne, von links) Josef und Gisela Keck, Hedwig Müller, Barbara Müller, Alois Schmucker, (dahinter, von links) Gunda Schmucker, Alfred Müller, Heribert Müller, Elsa Wegmann, Erich Übelmesser, Marianne Keck, Erna Übelmesser und Ludwig Keck. Bild: lpp
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Bayern
11.03.2016
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Eine Veränderung in der Bildungsarbeit und Projekte im Senegal waren zentrale Punkte in der Jahreshauptversammlung der Katholischen Landvolkbewegung. Außerdem ehrte die KLB ihre langjährigen Mitglieder.

Langentheilen. Hedwig Müller führte 45 Jahre lang das Protokollbuch, als erster und zweiter Vorstand sowie als Kassier war Heribert Müller lange Jahre im Vorstand aktiv, Erich Übelmesser führte ebenfalls als erster Vorsitzender über ein Jahrzehnt die KLB. Sie alle wurden nun zu Ehrenmitgliedern ernannt. Landvolkreferent Klaus Hirn überreichte eine Kerze mit dem Aufdruck "Vergelt's Gott". Hedwig Müller stellte sich nicht mehr als Schriftführerin zur Verfügung. Ihr dankte die Vorstandschaft mit einem Präsent für ihre 45-jährige Tätigkeit. Man habe außerdem festgestellt, dass viele Ideen nicht mehr von selbst laufen, sagte Hirn. Die Bildungsarbeit stehe im Umbruch und müsse einen anderen Charakter erhalten. Er stellte den Anwesenden Informationsbroschüren zu den unterschiedlichsten Themen vor und bat um Rückmeldung. Ganz neu sei die Begleitung für bayerische Familien in der Diözese, die derzeit eingerichtet werde.

In einem Kurzvortrag stellte Hirn Projekte im Senegal vor. Dies sei Hilfe von Leuten vom Land für Leute vom Land. Neu angepeilt werde derzeit der Aufbau einer strukturierten Imkerei im Senegal, die es bis jetzt in Afrika nicht gebe. Rund 70 000 Euro will die KLB für das Projekt, das im Herbst beginnen soll, in die Hand nehmen.
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