Kein Ende der Regen-Zeit in Bayern in Sicht
Böden vollgesogen

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Bayern
13.06.2016
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München/Polling. Ruhepause, aber keine Entwarnung: Neue, teils starke Regenfälle haben am Wochenende die erhoffte nachhaltige Besserung der angespannten Hochwasser-Lage in Bayern verhindert. Zwar gab es diesmal keine größeren Überschwemmungen. Dennoch wurden erneut einzelne Straßen überflutet, Keller standen unter Wasser.

Im niederbayerischen Flutgebiet rund um Simbach am Inn gingen die Aufräumarbeiten nach der verheerenden Flutkatastrophe mit sieben Toten weiter. Im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau waren die Einsatzkräfte angesichts der neuen Regenfälle weiter in Bereitschaft. Neue Sturzfluten seien "zwar unwahrscheinlich", könnten aber "nicht ganz ausgeschlossen werden", teilte der Hochwassernachrichtendienst am Sonntag mit.

Auch die Wetter-Prognosen für die kommenden Tage im Freistaat verheißen keine Entspannung. Bis zur Wochenmitte seien immer wieder teils ergiebige Niederschläge möglich, prophezeite ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes in München. "Eine Änderung ist nicht in Sicht." Punktuell sei auch wieder Starkregen möglich. Im zuletzt vom Hochwasser stark betroffenen Überschwemmungsgebiet im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau waren die Helfer am Wochenende angesichts der neuen Regenfälle weiter in Bereitschaft.

Man sei mit mehreren Hundert Sandsäcken gewappnet, auch Wasserpumpen seien weiter im Einsatz, sagte ein Sprecher der Integrierten Leitstelle Oberland in Weilheim. Die Böden in der Region seien teils stark mit Wasser vollgesogen. Immerhin: "Aufgrund der fallenden Pegelstände bleibt die Lage hoffentlich stabil."
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