Keine Schächte im Wasser
Naturschützer gegen moderne Kraftwerke

Die Versuchsanlage eines Schachtkraftwerks in Obernach. Dort hat die Versuchsanstalt für Wasserbau und Wasserwirtschaft am Oskar-von-Miller-Institut der Technischen Universität München die neuartigen, Fische schonenden Kraftwerke erprobt. Bild: Uli Benz/TU München/dpa
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Bayern
28.02.2016
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Illertissen/Dietenheim. Im Grenzgebiet zwischen Bayern und Baden-Württemberg gibt es Streit um die Errichtung von insgesamt acht neuartigen Wasserkraftwerken. Der bayerische Bund Naturschutz (BN) will das Projekt notfalls auf dem Gerichtsweg kippen. Bei dem Projekt sollen in Illertissen (Kreis Neu-Ulm) und sieben Nachbargemeinden sogenannte Schachtkraftwerke gebaut werden, die an der Technischen Universität München (TU) entwickelt wurden. Dabei werden Turbine und Generator unter der Wasseroberfläche in einem Schacht im Flussbett verbaut. Daher schütze dieses Kraftwerk besonders den Fischbestand, teilte die TU mit. Der BN ist wegen der großen Zahl bestehender Anlagen generell gegen den Neubau, allenfalls dürfe es Effizienzverbesserungen bestehender Anlagen geben.

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