Keine Verletzten, aber hoher Schaden
Boot kentert in Lindauer Hafen

Rettungskräfte bargen im Hafen Lindau-Zech ein Arbeitsboot. Aus unbekannter Ursache war das Boot im rund vier Meter tiefen Hafen gekentert. Menschen kamen nicht zu Schaden. Bild: dpa
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Bayern
04.09.2016
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Lindau. Ein rund 15 Meter langes Boot ist in der Nacht zu Samstag im Hafen von Lindau-Zech auf dem Bodensee gekentert. Nach Polizeiangaben war das vertäute Räumboot mit Kranarm zur Entfernung von Treibholz zum Unfallzeitpunkt nicht im Einsatz. Es befanden sich keine Menschen an Bord.

Bereits zuvor soll es schon einmal Probleme mit dem Boot gegeben haben, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Am Samstagmorgen blieb die Hafenzufahrt zunächst gesperrt. Mit zwei Autokränen wurde das havarierte Boot aus dem See geborgen. Anschließend wurde es ausgepumpt. Unfallursache war nach Polizeiangaben ein Leck im Bereich des Antriebs. Der Schaden beträgt mindestens 150 000 Euro. Das Wasser wurde geringfügig verunreinigt.

Bei der Bergung halfen mehr als 50 Rettungskräfte der Polizei, Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks, davon auch drei Taucher. Zudem kamen ein Hubschrauber und zwei Boote zum Einsatz.
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