Kinder schreiben für Kinder
Wie der Wal in den Wald kam

Ende April mussten sich die Schüler noch dick einmummeln, um im Wald nach dem Wal zu suchen. Bilder: hfz
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Bayern
01.06.2016
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Ende April mussten sich die Schüler noch dick einmummeln, um im Wald nach dem Wal zu suchen. Bilder: hfz

Wo gibt es einen versteinerten Wal im Wald? Kinder aus Erbendorf wissen es jetzt, denn sie haben ihn besucht.

An einem Mittwoch Ende April trafen wir, die Klassen 3a und 4a der Grundschule Erbendorf, uns mit den Lehrern Kerstin Münchmeier, Hans Schraml und Eva Wildenrother um 8 Uhr in der Schule. Wir fuhren für zwei Tage nach Weißenstadt ins Schullandheim. Nach einer Stunde Busfahrt kamen wir an und bezogen die Zimmer.

Auf zur Stadtrallye


Nach dem leckeren Mittagessen - es gab Nudelsuppe, Currywurst, Kartoffelbrei, Bratgemüse, Salat, Eis und Obst - machten wir uns frisch gestärkt auf den Weg nach Weißenstadt. Dort erwartete uns eine tolle Aufgabe mit dem Thema "Weißenstadtrallye". Die Lehrer teilten an die Gruppensprecher Fragebögen aus. Nun mussten wir knifflige Fragen über den Ort Weißenstadt beantworten. Das war ganz schön schwierig!

Da wir nicht alles wussten, brauchten wir die Hilfe von den Einwohnern. Einmal liefen wir sogar in eine Bäckerei, um zu fragen. Schließlich konnten wir die meisten Fragen beantworten. Auf dem Heimweg ins Schullandheim kamen wir noch an einem Spielplatz vorbei, an dem wir uns bei leichtem Schneefall freudig austobten. Bis zum Abendessen war Freizeit mit Spiel, Sport und Ratschen angesagt. Die Lehrer werteten die Fragebögen aus und nach dem Abendessen wurden die besten Gruppen mit Sachpreisen belohnt.

Zur Saale-Quelle


Am Donnerstag versammelten wir uns nach dem Frühstück um 10 Uhr am Eingang zum Schullandheim zur großen Wanderung zum Waldstein und zur Saale-Quelle. Wir stapften durch den Wald auf einem Trampelpfad hinter Herrn Schraml und Frau Münchmeier her, Frau Wildenrother machte mit einigen Schülern den Schluss. Nach einer Stunde erreichten wir einen Steinbruch, dort entdeckten wir einen Bagger, einen Radlader und viele riesige Granitblöcke. Auch Kaulquappen konnten wir in einer Wasserpfütze entdecken.

Danach liefen wir weiter, bis wir bei dem berüchtigten Walfischfelsen ankamen. Hier erzählte Frau Münchmeier die Sage zu diesem Felsen: "Bis hierher auf den Berg reichte einmal der Weißenstädter See. Viel Wasser verdunstete und versickerte allmählich. Doch der Walfisch war nicht schnell genug, er blieb an einer seichten Stelle liegen, wo er versteinerte und jetzt noch da liegt."

Herr Schraml fragte: "Wer trifft das Auge des Wals mit einem Schneeball?" Wir haben alle geworfen, aber es schafften nicht viele. Danach gingen wir weiter zu einem Aussichtsturm. Dort stiegen wir die steilen Treppen hinauf. Ganz oben hatten wir einen wunderbaren Blick über Weißenstadt und die ganze Umgebung. Anschließend wanderten wir weiter zum Waldsteinhaus, dort konnten wir eine einmalige Bärenfalle entdecken.

Dorthin brachte die Leiterin des Schullandheims warme Burger und Kinderpunsch, Müsliriegel und Äpfel. Nach der Stärkung machten wir uns noch auf den Weg zur Saale-Quelle. Dort versuchten wir vergeblich, die Quelle mit einer großen Schneekugel zu verstopfen. Danach wanderten wir wieder zum Schullandheim zurück. Gegen 17 Uhr erreichten wir unser Haus, die allermeisten waren total kaputt. Einige aber wollten vor dem Abendessen noch in der Sporthalle Fußball spielen, das waren die Unermüdlichen.

Spaß und Preise


Nach dem Abendessen war wieder Zeit für Spiel, Sport und Unterhaltung. Danach wurden die ordentlichsten und anständigsten Zimmer auch noch mit Sachpreisen belohnt.

Am Freitag früh waren leider schon wieder das große Aufräumen und der Zimmerputz angesagt. Nach dem Frühstück packten die letzten noch ihre Koffer und gegen 10.30 Uhr fuhren wir mit dem Bus wieder zurück nach Erbendorf.

Klassen 3a und 4a der Grundschule Erbendorf
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