Kräuter
Veilchen

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Bayern
26.01.2016
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In der heutigen Naturheilkunde wird das Veilchen vorwiegend bei Beschwerden der Atemwege, z.B. Husten und Bronchitis, aber auch bei Fieber, Grippe, Rheumatismus, Blasenentzündung, Schlafstörungen, Nervosität und Hautkrankheiten eingesetzt. Es wirkt schleimlösend, schweißtreibend, abschwellend, antibakteriell, beruhigend, blutreinigend, durchblutungsfördernd, entzündungshemmend, krampflösend, schmerzlindernd und harntreibend.

Man verwendet das blühende Kraut und im Herbst die Wurzeln.

Äußerlich werden Bäder, Waschungen oder Umschläge bei Hauterkrankungen und Augenliderkrankungen mithilfe eines Veilchentees behandelt.

Tee aus der Wurzel

10 g Wurzeln mit 250 ml kaltem Wasser übergießen, kurz aufkochen und nach 5 Minuten abseihen. Zur Blutreinigung kann die Wurzel der Veilchen, in getrockneter und geschnittener Form, angewandt werden. In höheren Dosen wirkt diese allerdings als Brechmittel.

Tee aus dem Kraut

1 Teelöffel getrocknetes Kraut mit 1 Tasse heißem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, dann abseihen.

Veilchen-Sirup

200 g Blüten werden mit 300 ml kochendem Wasser übergossen und 24 Stunden stehen gelassen. Anschließend wird die Masse durch einen Filter abgegossen und mit Wasser auf 350 ml aufgefüllt. Das Ganze wird mit 650 g Zucker erhitzt, bis sich der Zucker gelöst hat. Jetzt muss der Sirup eine violette Farbe haben, 3 täglich x 1 Esslöffel

Veilchen in der Küche

Die Duftveilchen können auch pur verwendet werden. Sie zählen zu den Pflanzen, die essbare Blüten mit hervorragendem Geschmack besitzen, aber auch die Blätter verwendet man mit in Wildkräutersalaten.

Blütenessenz

Aus den Blüten des Veilchens kann man auch eine Blütenessenz herstellen, diese fördert das Selbstbewusstsein und die Fähigkeit die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen.