Kräuter
Walderdbeere

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Bayern
26.01.2016
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In der Volksmedizin verwendet man die Walderdbeere bei Herzbeschwerden, Leber und Gallenleiden, Nervenschwäche, hohem Blutdruck und zu dickem Blut, Fieber, Steinleiden, Blutarmut und Energiemangel, sowie Gicht, Rheuma, Akne, Entzündungen, Hämorrhoiden, Milz- und Frauenbeschwerden, Asthma, chronischer Bronchitis, Wassersucht, Magen- und Darmstörungen, aber auch bei Gelbsucht haben diese geholfen. Die zahlreichen Zuchtformen sind sicherlich gesund, spielen aber in der Heilkunde keine Rolle. Die Blätter und Wurzeln wirken zusammenziehend, stopfend, beruhigend, blutdrucksenkend, blutreinigend, harntreibend, leber- und gallewirksam, antioxidantische Wirkung.

Erdbeerblätter können bei Personen mit Allergie gegen Erdbeerfrüchte Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen.

Sammelzeit:
Blätter: Mai – Juni
Früchte: Juni – Juli
Wurzeln: Herbst oder Frühling

Die Früchte der Walderdbeere helfen bei überbeanspruchter Leber:
Dafür isst man 3x täglich 125 g Erdbeeren zur Erdbeerzeit und macht das 1x in der Woche.
Bei Magenschwäche soll man sein Brot mit frischen Erdbeeren belegen.

Erdbeerblätter-Tee
2 gehäufte Teelöffel Walderdbeerblätter
¼ Liter kochendes Wasser
Übergießen Sie die Walderdbeerblätter mit dem kochenden Wasser. Lassen Sie den Tee 15 Minuten ziehen und seihen Sie den Satz ab. Man trinkt dreimal täglich eine Tasse.

Erdbeerwurzeltee
1 Teelöffel Wurzeln
1/4 Liter kochendes Wasser
Wurzeln mit kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen und abseihen.