Kräutersträuße bilden bunten und traditionellen Rahmen für Mariä Himmelfahrt und den ...
Ein uralter Brauch lebt wieder auf

Am "Hammricher Frauentag" steht der Altar im Hammerkirchl im Mittelpunkt. Bilder: gis (2)
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Bayern
13.08.2016
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Unterlind/Mehlmeisel. Nach uralter Tradition wird am 15. August das Fest Mariä Himmelfahrt gefeiert. Über 1000 Jahre alt ist auch der Brauch, einen Strauß aus heilkräftigen Pflanzen und Blumen zu binden und sie am Festtag weihen zu lassen. Durch die Rückbesinnung des Menschen auf die Verantwortung für die Schöpfung hat dieser alte Brauch einen ungeahnten Aufschwung erlebt.

Einen besonderen Bezug zu diesem Fest hat die Ortschaft Unterlind (Gemeinde Mehlmeisel), die an Mariä Himmelfahrt nach alter Tradition den "Hammricher Frauentag" feiert, in dessen Mittelpunkt immer das Hammerkirchl, ein Ort der Zuflucht, der Stille und des Gebets steht. Heuer wird der Festtag samt Rahmenprogramm am 13. und am 15. August von der Feuerwehr Unterlind ausgerichtet, die ein attraktives Rahmenprogramm vorbereitet hat.

Am Samstag, 13. August, wird ab 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) die Festhalle kochen mit den Isartaler Hexen. Der Montag, 15. August, beginnt um 6 Uhr mit dem Weckruf. Um 8.30 Uhr ziehen die Gläubigen von der Pfarrkirche in Mehlmeisel mit ihren Kräuterbüscheln zum Hammerkirchl, wo um 9 Uhr der Feldgottesdienst mit Kräuterweihe beginnt.

Anschließend lädt die Feuerwehr in die Festhalle zum Frühschoppen mit den Fichtelgebirgsmusikanten. Um 14 Uhr unterhält Michl Ponader. Um 19 Uhr beginnt ein zünftiger Böhmischer Abend mit den Original Fichtelgebirgsmusikanten. Den ganzen Tag über ist Marktbetrieb.

Auch heuer bietet der Fichtelgebirgsverein zum "Hammricher Frauentag" am Hammerkirchl Kräutersträuße an. Der Erlös kommt dem Unterhalt des Kirchleins zugute.
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