Kulturministerium will Schulen nichts vorschreiben
Kein Pokémon-Verbot

Handys müssen an bayerischen Schulen aus sein. Also fällt auch "Pokémon Go" flach. Bild: dpa
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Bayern
23.08.2016
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München. An bayerischen Schulen wird es kein ausdrückliches Verbot des Smartphone-Spiels "Pokémon Go" geben. Dies teilte das Kultusministerium am Dienstag auf Nachfrage mit. Obwohl man auf entsprechende Empfehlungen oder Vorgaben verzichte, gelte jedoch weiterhin die Regel, dass Mobiltelefone und digitale Speichermedien - außer zu Unterrichtszwecken - auf dem Schulgelände ausgeschaltet werden müssen. Vor diesem Hintergrund erübrige sich im Grunde die Diskussion um das Spiel, so eine Sprecherin.

Ein generelles Handyverbot an Schulen ist laut Ministerium jedoch nicht vorgesehen. Mobiltelefone hätten im Unterricht in Bayern durchaus ihre Berechtigung - wenn sie beispielsweise zu Lernzwecken eingesetzt werden. Die "Augsburger Allgemeine" hatte am Dienstag berichtet, dass sich Schulen nach dem Ende der Ferien auf eine regelrechte Pokémon-Hysterie einstellen würden.
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