Landgericht Würzburg
20-Jähriger gesteht Attacke auf Ex-Freundin

Vermischtes BY
Bayern
13.10.2016
22
0

Würzburg. Im Prozess um den versuchten Mord an einer jungen Frau hat der Hauptangeklagte die Tat gestanden. Er habe drei Mal auf Hals und Nacken seiner Ex-Freundin eingestochen, sagte der 20-Jährige am Mittwoch vor dem Landgericht Würzburg. Mit einem Komplizen habe er den Tatort dann in dem Glauben verlassen, die 22-Jährige sei tot.

"Es gibt keine Entschuldigung dafür", sagte er. "Ich würde alles dafür geben, dass ich das rückgängig machen könnte." Der Mann und sein mutmaßlicher Mittäter (19) sind wegen versuchten Mordes angeklagt. Der Komplize soll das Opfer am Abend des 4. Januar per Smartphone in den Schlosspark Wiesentheid (Kreis Kitzingen) gelockt haben. Der 20-Jährige soll sich dort versteckt gehalten und auf die junge Frau eingestochen haben. Ein Fußgänger fand die Frau erst am nächsten Morgen, blutend und unterkühlt. Opfer und Haupttäter waren einige Monate ein Paar. Das Opfer ist seit der Attacke halbseitig gelähmt und sitzt im Rollstuhl. Nach Angaben des Anwalts der Familie wird die Frau ihr Leben lang auf Pflege angewiesen sein. Ein Urteil wird erst 2017 erwartet.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.