"Lebendiges Haus"
Neu gestaltete Terrasse der Sportgaststätte lädt zum Feiern und Plaudern ein

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Bayern
02.09.2016
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Auf der neu gestalteten Terrasse der Sportgaststätte des TSV schmeckt ein kühles Bier besonders gut - oder auch ein doppelter Espresso. Der Platz vor den gepflegten Sportanlagen eignet sich wunderbar zum Diskutieren. Nicht nur über Erfolge, sondern ebenso über Sorgen und Nöte - und die gibt es augenblicklich in kulinarischer Hinsicht.

Mehlmeisel. Das Gebäude ist frisch getüncht, die Geranien an den Fenstern blühen üppiger als je zuvor, und die blitzsauberen, hellen Gast- und Tagungsräume laden ein zum Einkehren. "40- bis 50 000 Euro haben wir in die Renovierung innen und außen gesteckt", berichtet TSV-Vorsitzender Thomas Schübel. Er ist stolz, "dass in unserem Haus so viel Leben ist". Nicht nur die vielen Sparten sind hier daheim. Das Gasthaus ist auch Vereinslokal des Katholischen Burschenvereins Unterlind und des örtlichen Dartclubs.

Im Herbst bereits probt in der Turnhalle die Dorfkomödie. Und die anschließenden sechs Aufführungen sind in der Regel immer ausverkauft. Der Höhepunkt im Fasching sind dann die beiden Prunksitzungen der FG Helenesia. "Aber auch unsere TSV-eigenen Festlichkeiten und Aktivitäten machen von sich reden" setzt Verwaltungsrat und Verwaltungsleiter der Gemeinde, Thomas Prechtl, hinzu. Gerne bestätigten das auch stellvertretender Vorsitzender Stefan Ehlich, Schriftführer Armin Daubner und das langjährige Mitglied Udo Heider, die sich an einem lauen Sommerabend spontan auf der Terrasse zu einer lockeren Gesprächsrunde zusammengefunden haben.

Seit drei Jahren führt der TSV das Haus in zentraler Lage mitten im Dorf in eigener Regie - und das mit großem Erfolg. Außer montags ist die Gaststätte täglich ab 17 Uhr geöffnet, am Wochenende ab 15 Uhr. Schriftführer Armin Daubner liest die Speisekarte vor: Da wird auch der hungrigste Gast satt: Er kann unter anderem zwischen Pizza, Toast, Currywurst, Käse- und Wurstplatten wählen. "Bei größeren Veranstaltungen erfüllen wir aber auch weitere Wünsche der Besucher nach verschiedenen Arten von Braten und vielem mehr" bestätigt Stefan Ehlich.

"Wir haben hier bereits über 100 Leute bewirtet" sagt Thomas Schübel, "und wir können das hoffentlich auch weiterhin tun. An der Kirwa beispielsweise ist das Gasthaus immer gerammelt voll, mit einer Speisekarte, die keine Wünsche offenlässt. "Und, wenn jemand bei uns ein Fest feiern will, immer gerne", setzt Thomas Prechtl hinzu. Trotzdem hat der TSV gewisse Zukunftssorgen: "Die Arbeit wächst uns über den Kopf. Wir haben vier "Minijobber" und etwa zehn Mitglieder, die uns hilfreich zur Seite stehen. Aber das ist zu wenig. Deshalb suchen wir dringend Leute, die uns unterstützen können - in der Küche, im Service oder anderswo. Wir hätten aber auch nichts gegen einen geeigneten Pächter", sind sich die TSVler einig.

Rückmeldungen sind möglich unter Telefon 09272/909739 oder per Mail: verein@tsv-mehlmeisel.de. Und die nächste Veranstaltung, die der Verein in Eigenregie bewältigen muss, steht bereits ins Haus: das Zoiglfest am Freitag, 2. September, ab 17 Uhr.
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