Messer gegen Ärztin
27-Jähriger in Bayreuth vor Gericht

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Bayern
29.03.2016
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Bayreuth. Ein mutmaßlicher Messerstecher aus Bayreuth steht seit Dienstag wegen vierfachen versuchten Mordes vor Gericht. Er soll im August 2015 auf eine Notärztin und drei Sanitäter eingestochen haben, als diese ihm nach einem epileptischen Anfall helfen wollten.

Der psychisch kranke 27-Jährige muss sich deshalb nun in einem Sicherungsverfahren vor dem Landgericht Bayreuth verantworten. Die Staatsanwaltschaft will erreichen, dass der Mann in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht wird. Der Angeklagte gilt wegen seiner Erkrankung als schuldunfähig. Ein Hausbewohner hatte vergangenen Sommer einen Notruf abgesetzt, weil sein Nachbar medizinische Hilfe benötigte. Der damals 26-Jährige wollte diese Hilfe aber nicht annehmen und ging laut Antragsschrift stattdessen mit einem Messer auf die Rettungskräfte los.

Diese mussten mit schweren, teils lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Erst fünf Stunden nach dem Übergriff konnte die Polizei den Mann, der sich in einem Verschlag im Dachgeschoss versteckt hielt, festnehmen.
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