Nachmittag der Volksmusik des Fichtelgebirgsvereins
Oberkrain schallt Mühlenkeller

Hans Reinhardt, Josef Ertl und Michael Pöllath (hinten von links) bereicherten ihren Auftritt mit Gesangseinlagen. Bilder: hia (2)
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Bayern
05.07.2016
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Mit so einem überwältigenden Ansturm hätten selbst die kühnsten Optimisten nicht gerechnet. Das Volksmusikfest bescherte am Sonntag dem Fichtelgebirgsverein einen vollen Tauritzmühlenkeller.

Speichersdorf. Beim dritten Nachmittag der Volksmusik der Ortsgruppe des Fichtelgebirgsvereins (FGV) ließen die Besucher einmal mehr drei Stunden lang die Seele baumeln. Trotz sehr vieler Veranstaltungen im Umkreis war der große Tauritzmühlenkeller proppenvoll. Entsprechend freute sich Vorsitzender Erwin Dromann über die große Gästezahl. Durch die Musik angelockt, hatten sich auch neugierige Besucher der Tauritzmühle zu den Gästen gesellt. Zum Kaffee oder Tee gab es von den fleißigen Mitgliedern eine große Auswahl an selbst gebackenen Kuchen.

Dromann hatte vor drei Jahren die Idee zu diesem weiteren Baustein im Veranstaltungskalender der Ortsgrupe: den "Nachmittag der Volksmusik". Couplet-Sänger Josef Kämpf aus Eschenbach, die "Bayerisch-Böhmischen" aus Sulzbach sowie Michael und Otto Pöllath sorgten für einen unterhaltsamen Nachmittag. Nach der musikalischen Einleitung durch die "Bayerisch-Böhmischen" nahmen sie im Wechsel die Gäste mit auf eine bunte Reise durch die volkstümliche Musik. In unterschiedlicher Zusammensetzung und mit zum Teil wechselnden Instrumenten nahm das Sulzbacher Quartett das Publikum mit in bayerische, böhmische und Oberkrainer Musiklandschaften. Ihre Auftritte würzten sie mit Gesangsbeiträgen.

Josef Kämpf begeisterte nicht nur als Sänger und Gitarrist. Er entlockte auch seiner Mundharmonika ungewohnte Klänge. Michael Pöllath animierte zum Mitsingen und Mitklatschen. Otto Pöllath wusste das Publikum durch seine humorvollen Mundartdichtungen zu begeistern. Nachwuchskünstler Florian Dötsch aus Kirmsees bereicherte das Programm auf dem Akkordeon. Zur Freude aller spielten die Musikanten dann sogar eine Stunde länger als geplant. Krönender Abschluss war der gemeinsame Auftritt aller Musikanten. Sowohl die Veranstalter, die Musikanten und Gäste waren sich einig, dass diese Veranstaltung nächstes Jahr wieder stattfinden muss.
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