Nahverkehr viel zu weit weg
Fichtelberger Gemeinderat beklagt unerfreuliche Nahverkehrssituation – Heute, Donnerstag, Bürgerversammlung

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Bayern
17.12.2015
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Fichtelberg. Zur letzten öffentlichen Sitzung in diesem Jahr traf sich der Gemeinderat. Neben einigem Eigenlob wurde aber auch gearbeitet. Heute, Donnerstag, steht um 19.30 Uhr die Bürgerversammlung in der Turnhalle an.

Das gemeindliche Einvernehmen wurde für den Bau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage und Carport im Richardweg erteilt. In Sachen Regionalplan Oberfranken Ost bestand mit dem Entwurf Einverständnis. Weitere Vorschläge wurden nicht gemacht. Hans-Peter Reichenberger (CSU) begrüßte die verbesserte Anbindung von Warmensteinach an das Nahverkehrsnetz. Michael Schwalm (CSF) und Marianne Specht (CSU) bemängelten jedoch die schlechte Anbindung von Fichtelberg selbst.

Ab vom Schuss


Der Nahverkehrs sei entweder schlecht koordiniert oder höre vor Fichtelberg auf. Das Landratsamt sah man in der Pflicht. Ebenso mangelhaft sei die Anbindung mit Radwegen, deren Kosten vom Freistaat übernommen werden. Auch sie hören noch vor Fichtelberg auf. Eine Resolution an den Landkreis soll die Lage verbessern. Zum Haushalt: Nicht verbrauchte Mittel aus dem Vermögenshaushalt 2015 übertrug der Gemeinderat in das kommende Haushaltsjahr. Dabei handelt es sich um nicht verbrauchte Gelder für noch nicht begonnene oder noch nicht abgeschlossene Maßnahmen. Dazu gehören Beschaffungen für die Feuerwehr, Umbau des Kriegerdenkmals, Straßenbeleuchtung, Verbesserung der Infrastruktur am Fichtelsee oder Beschilderungen. Die Gemeinde erhielt 1,1 Millionen Euro Stabilisierungshilfe. Bürgermeister Ritter dankte seinem Stellvertreter Karl Heinz Glaser dafür, die Zuweisung während seines Urlaubs in Nürnberg abgeholt zu haben.

Ein Standesamt


Zum 1. Januar werden die Standesämter Fichtelberg und Warmensteinach in Fichtelberg zusammengelegt. Die Dienstsiegel sind bereits eingetroffen, so Rathauschef Georg Ritter: "Ein großer Schritt in Richtung interkommunaler Zusammenarbeit." Im nächsten Jahr wird jeder Haushalt auch in Hüttstadl und Neubau am schnellen Internet mit 30 Mbit/s angeschlossen sein.

Nach einem harmonischen Verlauf dankten alle Fraktionen und Bürgermeister Georg Ritter der Verwaltung, den Vereinen und ehrenamtlich Tätigen für ihren Einsatz in diesem Jahr. Viel wurde geleistet und das Gemeindeleben bereichert. Hervorgehoben wurde die zu jederzeit konstruktive und sachliche Zusammenarbeit im Gremium. "Wir sind eine Gemeinde, und zusammen sind wir stark", so der Bürgermeister am Ende.
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