Natur genießen

Große und kleine Besucher hatten beim Waldhausfest Riesenspaß, ob beim Bierkastenstapeln (linkes Bild) oder bei einer ganz besonderen Flugshow (rechts).
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Bayern
18.05.2016
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Die vorhergesagten Regenschauer blieben aus. Die Sonne spitzte ab und zu durch die Wolken. Das Waldhausfest lockte über 1600 Besucher.

Mehlmeisel. Das Angebot an Attraktionen, Aktionen und Köstlichkeiten aus Küche, Backstube, Weiher, Wiese und Wald war glänzend. Die Musik von Klaus Rabenstein bereicherte das Event am Pfingstmontag. Kaum jemanden störten die kühlen Temperaturen.

Die Gäste bewunderten bei einer spannenden Vorführung des Falkners vom Katharinenberg und Betreiber des örtlichen Wildparks, Eckard Mickisch, die Flugkünste von Greifvögeln wie dem Schopf-Karakara Punky, der punktgenau auf den Köpfen von mutigen Besuchern landete oder dem Buntfalken Herkules, "der weder Tod noch Teufel fürchtet".

Mädchen und Buben machte das Bierkästenstapeln, wozu die örtliche Bergwacht eingeladen hatte, großen Spaß. Große und kleine Gäste genossen die urtümliche Natur, bewunderten die Kunstfertigkeiten der Handwerker, informierten sich beim Imkerverein Fichtelgebirge und weiteren Infoständen, besuchten das Waldhaus, beobachteten die Tiere im Wildpark, wobei vor allem der Nachwuchs in den letzten Wochen die geheimen Stars und Herzensbrecher waren (Bild-Bericht folgt). Glücklich und zufrieden sind Günther Daubner, der die Fäden in der Hand hatte, sein Arbeitskreis Waldhaus und die Gemeinde: Um 15 Uhr waren schon 300 Paar Bratwürste und 200 Steaks verkauft, mittags bereits die Schüssel mit 20 Litern "Bachna-Kniala"-Teig leer (die benötigten Kartoffeln hatte Daubner eigenhändig gerieben). Und bei 36 Torten und Kuchen fiel den Kaffeegästen die Wahl sichtlich schwer. Und das Beste: Der Erlös der Festes, das an eine alte, bis in die Kriegsjahre hinein dauernde Tradition am 1967 abgerissenen ehemaligen Waldhaus anknüpft, kommt dem Wald-Informationszentrum und seiner Umweltbildungsarbeit zugute.
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