Neue Klimaschutzmanagerin gibt Tipps
Beim Schenken ans Klima denken

Schon mit kleinen Maßnahmen können wir Großes bewirken.
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Bayern
12.12.2015
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Sie ist motiviert und 27 Jahre jung. An Ideen mangelt es Tina Aldinger nicht. Auch wenn ihre Stelle auf drei Jahre befristet ist, hat sie viel vor. Tina Aldinger ist neue Klimaschutz-Managerin der Stadt Marktredwitz.

Marktredwitz. Seit 2012 bildet das integrierte Klimaschutzkonzept für Marktredwitz eine solide Grundlage. Es enthält einen Katalog mit 32 Klimaschutzmaßnahmen, die nun kontinuierlich initiiert und umgesetzt werden sollen. Dieser Herausforderung stellt sich Tina Aldinger. Ihre Stelle wird drei Jahre zu 85 Prozent vom Projektträger Jülich über das Bundesumweltministerium finanziert.

Zu den Aufgaben der Klimaschutz-Managerin gehören unter anderem die Auswertung und Fortschreibung der CO2-Bilanz, Informationsaustausch und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Organisation von Veranstaltungen. Tina Aldinger sieht im Klimaschutz eine spannende Aufgabe, da er nahezu alle Bereiche des öffentlichen Lebens betrifft und damit eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung darstellt.

Auch Kritik willkommen


Besonders wichtig sind für eine erfolgreiche Umsetzung der Maßnahmen Anregungen, Ideen und selbstverständlich auch Kritik aus der Bevölkerung. Gerne beantwortet sie Fragen unter Telefon 09231/501-164, E-Mail tina.aldinger@marktredwitz.de.

Schon mit kleinen Maßnahmen können wir Großes bewirken.Tina Aldinger

Da sich aktuell die Gedanken bei den meisten Menschen nur um ein Thema drehen (Weihnachten), hat Tina Aldinger dazu einen Klimaschutz-Tipp ausgearbeitet. Denn ein Weihnachtsfest muss nicht zwangsläufig mit Konsum, Müllbergen und hohem Energieverbrauch verbunden sein. Aldinger: "Schon mit kleinen Maßnahmen können wir Großes bewirken." Sie empfiehlt geliebten Menschen mit einem Konzertbesuch oder Ausflug Zeit zu schenken. "Denn es sind vor allem die sozialen Kontakte, die uns glücklich machen." Viele Christbäume würden früh geschnitten, anschließend weit transportiert und in Kühlhäusern gelagert. "Weihnachtsbäume aus der Region oder die Bio-Variante sind daher eine klimaschonende Alternative." Unbeschwert und guten Gewissens lasse sich die Weihnachtszeit genießen, wenn man die kulinarischen Verführungen nachhaltig gestaltet: Fleisch, das das Demeter-, Bio- oder Naturland-Zertifikat trage, stamme von Tieren aus konsequent ökologischer Haltung. Aldinger rät zum Einkauf in Bio- und Bauernläden in der Region.

Kreativ verpacken


Ein weiterer Tipp: "Tun Sie der Umwelt etwas Gutes und überraschen Sie Ihre Freunde. Schenken Sie statt kurzlebiger Konsumartikel klimafreundliche Alternativen: Selbstgemachtes aus der Region." Beim Verpacken sollte jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen. Tina Aldinger: "Verwenden Sie recyceltes Einpackpapier, wiederverwendbare Geschenktüten, Kisten oder Stoffe."
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