Neues von der CSU-Rebellin
Gabriele Pauli verkauft jetzt Schmuck

Die ehemalige Fürther Landrätin Gabriele Pauli. Im Januar 2015 hatte sie noch versucht Bürgermeisterin in Westerland auf Sylt zu werden. Jetzt hat sie den Schmuckladen ihrer Mutter übernommen. Bild: dpa
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Bayern
24.11.2016
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Zirndorf. Die ehemalige Fürther Landrätin Gabriele Pauli hat mit der Politik Schluss gemacht und ist jetzt Juwelierin. Die 59-Jährige übernahm vor zwei Monaten in Zirndorf bei Nürnberg das Schmuckgeschäft ihrer im September gestorbenen Mutter, wie die frühere CSU-Rebellin am Donnerstag zu dpa sagte. Ihre Mutter sei fast 70 Jahre berufstätig gewesen. "Es war ihr Wunsch, dass ihr Lebenswerk weitergeführt wird, und das mache ich jetzt."

Pauli war im Jahr 2007 maßgeblich am Sturz des damaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU) beteiligt. Eine Rückkehr in die Politik plane sie vorerst nicht. "Ich bin im Moment nicht Mitglied einer Partei, weil es keine gibt, die ich voll und ganz bejahen kann", sagte die heute 59-Jährige. Es gebe auch ein Leben nach der Politik. Zuletzt hatte Pauli versucht auf der Promi-Insel Sylt Bürgermeisterin zu werden. Im ersten Wahlgang im Dezember 2014 lag Pauli mit 30,6 Prozent vorn. Die Stichwahl am 11. Januar verlor die 58-Jährige allerdings deutlich.
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