Pfarreiengemeinschaft 24 Stunden vor dem Herrn
Rund um die Uhr beten und singen

Die Mädchen des 20-köpfigen Chors "Kids & More" gaben unter Leitung von Luzia Fürst mit ihrem Taizé-Gesang dem 24-Stunden-Gebet eine besondere Note. Bild: hia
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Bayern
08.03.2016
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Was am Samstag um 18 Uhr mit der Messe für die Pfarreiengemeinschaft begann, endete am vierten Fastensonntag um 18 Uhr mit der Abschlussandacht in der Dreifaltigkeitskirche. Unter dem Motto "24 Stunden vor dem Herrn" bereiteten sich katholische Christen intensiv auf das Leiden und Sterben Jesu Christi vor.

Kirchenlaibach. In dieser Zeit befand sich auch eine detailgetreue Kopie des Turiner Grabtuchs in der Apsis in des Gotteshauses. Die Pfarrkirche blieb die ganze Nacht über geöffnet. Im stündlichen Wechsel übernahmen Mitglieder des Pfarrgemeinderats Mockersdorf und Kirchenlaibach, der Katholischen Arbeitnehmerbewegung, Pfadfinder und Ministranten, des Katholischen Frauenbunds von Kirchenlaibach und Mockersdorf, der Marianischen Männercongregation und der Legio Mariä das Vorbeten.

Pfarrer Sven Grillmeier feierte mit den Gläubigen zwei Bußgottesdienst und betete den Kreuzweg. Bei mehreren Beichtvätern bot sich Gelegenheit zur Aussprache, zum Segen und zum Empfang des Bußsakramentes. "Nutzen wir diese Chance, uns mit Gott und den Menschen zu versöhnen", hatte Grillmeier angeregt.

Ein Höhepunkt der 24-stündigen Rüstzeit war das Taizé-Gebet am Samstagabend. Für den sich wiederholenden choral gesungenen Taizé-Gesang der Gemeinde sorgte unter Leitung von Luzia Fürst der Chor "Kids & More". Er stimmte die einfachen, einstrophigen und kurzen Wiederholungsgesänge wie "Jesus, remember me", den Hymnus "Meine Hoffnung und meine Freude", die Psalmlieder "Meine Seele preist die Größe des Herrn" und "Lobt den Herrn alle Völker" im Wechsel mit kurzen Lobpreisungen an. Pastoralreferent Robert Schultes las dazu meditative Texte. So ermunterte er, dass die Menschen den Blickkontakt Gottes zu den Menschen erwidern sollten und sie wie Jesus Christus zu sich selbst sowie zu den Mitmenschen barmherzig sein sollten. Entzündet am Ewigen Licht wurde das Kerzenlicht unter den Gläubigen weitergegeben und erhellte das Kirchenschiff.

Phasen der Stille boten Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen, sich zu sammeln und die Gedanken schweifen zu lassen. Manche Gläubige verweilten vor dem Turiner Grabtuch.

Zwei Fastenpredigten


Die Reihe der Fastenpredigten geht am Donnerstag, 10. März, in der Abendmesse um 19 Uhr mit Diakon Harald Schraml weiter. Er spricht zum Thema "Gefangene besuchen". Am Donnerstag, 17. März steht "Tote begraben" im Mittelpunkt bei Präfekt Direktor Gerhard Pöpperl. Zum Ökumenischen Jugendkreuzweg sind am Freitag, 11. März, alle Jugendlichen und Gläubigen um 19 Uhr in die Pfarrkirche Kirchenlaibach eingeladen. Mit ungewohnten Bildern, modernen Texten und Liedern soll dem Leidensweg Jesu nachgespürt werden.

Am Sonntag, 13. März, serviert die Pfarreiengemeinschaft wieder das Fastenessen. Damit möglichst viele teilnehmen können, werden an diesem Sonntag ausnahmsweise die beiden Messen (Beginn um 10 Uhr) zusammengelegt.
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