Plädoyers in der kommenden Woche
Prozess um Müller-Brot

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Bayern
24.09.2016
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Landshut. Im Prozess um den Ekel-Skandal und die Pleite der Großbäckerei Müller-Brot sollen die Plädoyers in der kommenden Woche gehalten werden. Am Mittwoch, 28. September, solle in die Schlussvorträge eingestiegen werden, kündigte der Vorsitzende Richter vor dem Landgericht Landshut am Freitag an. Seit gut zehn Monaten stehen drei Ex-Manager des Unternehmens vor Gericht.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, große Mengen Lebensmittel in den Handel gebracht zu haben, die nicht zum Verzehr geeignet gewesen seien. Die Ex-Geschäftsführer, darunter auch der ehemalige Haupteigentümer, müssen sich zudem wegen Insolvenzverschleppung, Untreue und Betrugs verantworten.

Am Freitag wurden in der Verhandlung weitere Aktenvermerke verlesen. Das Gericht hat noch zwei Verhandlungstage für die kommende Woche angesetzt. Das Urteil könnte am 30. September verkündet werden. Die Produktion in der Firma in Neufahrn war Anfang 2012 vom Landratsamt Freising gestoppt worden, nachdem trotz mehrfacher Kontrollen und Beanstandungen unter anderem Mäusedreck und Kakerlaken nicht beseitigt werden konnten.
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