Polizist muss zu Pfefferspray greifen

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Bayern
17.12.2015
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Marktredwitz. Auf eine Kontrolle durch die Polizei folgen Flucht, Pfefferspray-Einsatz und Bedrohung. Aber der Reihe nach: Montag gegen 22.30 Uhr fiel einer Streife der Polizei Marktredwitz in der Fikentscherstraße ein Ford Fiesta mit eingeschaltetem Licht auf. Die Kurzzeitkennzeichen des Fahrzeugs waren nur bis November gültig. Die Polizisten schritten deshalb zur Kontrolle und sahen, wie ein Mann vom Fahrersitz auf die Beifahrerseite kletterte und die Tür öffnete.

Als er merkte, dass er einer Kontrolle nicht mehr auskam, flüchtete er zu Fuß über die Grünanlage beim Schlachthof und die Schützenstraße in Richtung Marienstraße. Trotz mehrmaliger Aufforderung stehenzubleiben, rannte er weiter. Der verfolgende Polizist erkannte den "amtsbekannten" 30-Jährigen, der derzeit ohne festen Wohnsitz ist, und stellte ihn. Allerdings war nach Auskunft der Polizei Pfefferspray nötig, um den Mann zu Boden zu bringen und festnehmen zu können. Dabei drohte er den Polizisten mit erhobener Faust. Da der Verdacht bestand, dass der 30-Jährige unter Drogeneinfluss stand, wurde eine Blutentnahme veranlasst. Bei den weiteren Überprüfungen stellte sich heraus, dass der Mann keine Fahrerlaubnis hatte und der Ford Fiesta ohne Versicherung und Zulassung war. Wie er zu dem Fahrzeug kam, müssen die Ermittlungen ergeben, so die Polizei. Der 30-Jährige wurde am Dienstag einem Amtsrichter in Wunsiedel vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Danach kam der 30-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt.
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