Prozessauftakt
Amokschütze aus Mittelfranken Ende Februar vor Gericht

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Bayern
05.02.2016
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Ansbach. Gut ein halbes Jahr nach dem Amoklauf mit zwei Toten in Mittelfranken beginnt Ende Februar der Prozess gegen den mutmaßlichen Schützen. Der 47 Jahre alte Mann gilt wegen einer paranoiden Schizophrenie als schuldunfähig. Die Staatsanwaltschaft will in dem Sicherungsverfahren erreichen, dass der Mann in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht wird. Die Anklage lautet auf zweifachen Mord.

Der 47-Jährige soll im Juli 2015 in zwei Ortsteilen bei Ansbach zuerst eine 82 Jahre alte Frau und danach einen 72 Jahre alten Radfahrer aus einem Auto heraus erschossen haben. Auf seiner weiteren, rund 30 Kilometer langen Amokfahrt schoss er den Ermittlungen zufolge auch auf eine Autofahrerin sowie auf einen Traktorfahrer. An einer Tankstelle konnten Mitarbeiter den Mann schließlich überwältigen und festhalten, bis die Polizei eintraf.

Die 82-Jährige und der Radfahrer waren laut den Ermittlungen Zufallsopfer, der Mann habe die Amokfahrt nicht systematisch geplant.
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