Prozessauftakt gegen 30-Jährigen wegen Missbrauchs
Mit Droh-SMS zum Sex gezwungen

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 30-Jährigen schweren sexuellen Missbrauch von Kindern in 19 Fällen vor. Bild: dpa
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Bayern
20.07.2016
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Deggendorf. Ein 30-Jähriger hat am Dienstag vor dem Landgericht Deggendorf den sexuellen Missbrauch seiner Nichte (12) und deren Freundin (14) eingeräumt. Zum Auftakt des Prozesses gab der Onkel zu, mit einer erfundenen Überwachungsgeschichte rund um das US-Verteidigungsministerium Pentagon die Mädchen mehrfach zu sexuellen Handlungen gezwungen zu haben. Dem Geständnis war eine Absprache der Prozessparteien vorangegangen. Nach der Vorstellung der Strafkammer kommt nach dem Geständnis nun eine etwa achtjährige Gefängnisstrafe in Betracht. Der 30-Jährige räumte die Anklagepunkte ein. An alle Einzelheiten der vorgeworfenen Fälle könne er sich zwar nicht mehr erinnern, aber es sei in den fast eineinhalb Jahren in der Tat zu vielen Handlungen gekommen. Für den Prozess hatten die Kammer fünf Verhandlungstage eingeplant, ein Urteil könnte Anfang August fallen.

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