Rätsel um Tod der Messie-Frau

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Bayern
15.07.2016
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Nürnberg. Der Tod der in einem vermüllten Wohnhaus entdeckten 78 Jahre alten Frau bleibt weiter unklar. Auch eine Obduktion des Leichnams habe keine Klarheit gebracht, teilte die Nürnberger Polizei am Donnerstag mit. Der Zustand der Leiche habe Untersuchungen erschwert. Die Tote war in einer Doppelhaushälfte in Nürnberg längere Zeit unentdeckt geblieben. Erkenntnisse erhoffen sich die Ermittler nun noch von einem chemisch-toxikologischen Gutachten. Polizeibeamte hatten die Leiche der Rentnerin in dem "Messie-Haus" zwischen Müllbergen, Spinnweben, zentimeterdickem Staub und Tierkadavern entdeckt. Nachbarn war aufgefallen, dass sie die 78-Jährige schon länger nicht mehr gesehen hatten. Die in Schutzkleidung gehüllten Polizisten stießen auf ein verwahrlostes und verdrecktes Haus. Auch tote Tiere lagen überall herum. Eine Mitarbeiterin des Tierschutzvereins schätzte die Zahl der Kadaver auf etwa 80.

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