Raffinierte Nudeln bei der interkulturellen Kochgruppe
Pasta à la Nino Idotta

Nudeln mit Tomatensoße hatten wohl so ziemlich alle Teilnehmerinnen der interkulturellen Kochgruppen schon einmal zubereitet. Aber nicht so wie Nino Idotta (links). Der gebürtige Sizilianer verriet den Frauen um Dolores Longares-Bäumler (vorne) ein Rezept aus seiner Heimat. Bild: hia
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Bayern
10.03.2016
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Speichersdorf. Nudeln mit Tomatensoße - ein Klassiker, wenn es beim Kochen mal schnell gehen muss. Doch wenn ein Italiener dieses Gericht zubereitet, ist etwas ganz Besonderes zu erwarten. Zur 47. interkulturellen Kochgruppe hatte Dolores Longares-Bäumler vom Caritasverband Bayreuth Nino Idotta in die Schulküche der Werner-Porsch-Schule eingeladen.

Der Sizilianer lebt seit 1987 in Deutschland und seit 1992 in Speichersdorf. Idotta weihte die Damen in die Geheimnisse der italienischen Küche ein. Dafür hatte er ein Rezept ausgesucht, das leicht und schnell nachzukochen ist. Eines der Geheimnisse für die Soße sei, die Zwiebel und den Knoblauch so klein zu schneiden, dass man "sie nicht sehen kann". Das Olivenöl dürfe "nicht brennen", damit es seinen Geschmack behält. Zum Nachtisch bereiteten die Damen mit dem Monteur für medizinische Geräte bei dem Logistikunternehmen Hegele Tiramisu zu, zu dem es Espresso gab. Im Hintergrund erklang dezent italienische Musik. Idotta verriet auch, dass er seit sechs Jahren alle drei bis vier Wochen nach Italien zu seiner Freundin fährt. Jeden Tag koche er für sich und seinen Sohn (23).

Idotta hat aber noch ein weiteres Hobby. Seinen Fotoapparat hat er fast immer mit dabei, um Landschaften, Momente und Personen festzuhalten. Seine Geschichte hat er in dem Buch "Angekommen - die Welt zu Hause in Speichersdorf" erzählt. Zehn Jahre lang war er Fußballtrainer im Jugendbereich. Die Kinder nannten ihn Nino Trapattoni.
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