Raiffeisenbank verabschiedet Manfred Etterer aus Vorstand
Wandel mitgetragen

35 Jahre wirkte Manfred Etterer (Dritter von links) als ehrenamtliches Vorstandsmitglied. Zum Abschied überreichten ihm Konrad Schäffler, Peter Porsch (von links), Hans Gräbner und Konrad Wolf (von rechts) Urkunde und Geschenk. Für Ehefrau Irmgard gab es Blumen. Bild: hia
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Bayern
01.07.2016
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Speichersdorf. Nach 35 Jahren verabschiedete die Genossenschaft Raiffeisenbank am Kulm Manfred Etterer als ehrenamtliches Vorstandsmitglied. In seiner Laudatio zeichnete Vorstand Hans Gräbner, ausgeschmückt mit vielen Anekdoten, von dem 63-Jährigen das Bild eines uneigennützigen und pflichtbewussten Mannes.

Am 23. Juni 1981 war Etterer bei der Generalversammlung in die "genossenschaftlichen Fußstapfen" seines verstorbenen Vaters Michael getreten. Gräbner erinnerte an Weggefährten und die Begleitung des gravierenden Wandel der Genossenschaft vom einstigen Waren- und Dienstleistungsgenossenschaft mit einer Bilanzsumme von 32 Millionen Mark zu einer leistungsstarken Universalbank in den dreieinhalb Jahrzehnten mit heute fast 90 Millionen Euro. Das Bankgeschäft war 1980 durch steigende Zinsen gekennzeichnet. So wurde der Diskontsatz um eineinhalb auf siebeneinhalb Prozent erhöht. Die Zinsen für Festgelder stiegen auf acht Prozent und für Wertpapiere sogar auf zehn Prozent.

Etterer ging auch den unpopulären Weg der Übertragung des Warengeschäfts an die damalige Raiffeisenbank Altenkunstadt mit, ebenso die Zweigstellenschließung in Firkenhof und Wirbenz. In der Generalversammlung 2006 erhielt er als Anerkennung und Würdigung seiner Leistungen für die Raiffeisenbank am Kulm die Ehrenurkunde mit silberner Ehrennadel.
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