Roman-Herzog-Preis zum dritten Mal verliehen
Gesellschaft im Blick

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Bayern
06.07.2016
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München. Das Roman-Herzog-Institut hat am Dienstag in München seinen Forschungspreis für Soziale Marktwirtschaft verliehen. Er ist in diesem Jahr mit 35 000 Euro dotiert, teilte die Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft mit.

Ein Preisgeld von 20 000 Euro ging an den Politologen und Volkswirt Julian Dörr für seine Dissertation "Die europäische Kohäsionspolitik - eine ordnungsökonomische Perspektive". Volkswirtin und Sozialwissenschaftlerin Babara Fulda sowie Volkswirtin Britta Gehrke bekamen für ihre Dissertationen je 10 000 und 5000 Euro.

Prof. Randolf Rodenstock, Vorstandsvorsitzender des Instituts, lobte die Multidisziplinarität der eingereichten Beiträge. "Schließlich ist die Soziale Marktwirtschaft gerade kein rein ökonomisches, sondern ein gesamtgesellschaftliches Thema." Der Roman-Herzog-Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft soll laut Zielsetzung den ethischen Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft wieder zu mehr Geltung zu verhelfen, die nicht allein auf Wettbewerb und Gewinnmaximierung basieren, sondern auch auf Solidarität und dem Gemeinwohl verpflichteter Verantwortlichkeit. Er wird seit drei Jahren jährlich an junge Wissenschaftler vergeben, die sich mit der Sozialen Marktwirtschaft und ordnungspolitischen Zukunftsfragen auseinandersetzen.
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