Roy Black starb vor 25 Jahren
Erinnerung an eine Legende

Da war seine Welt noch in Ordnung: Schlagerstar Roy Black vor dem Schloss am Wörthersee bei Velden in Kärnten. Archivbild: dpa
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Bayern
08.10.2016
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Bobingen. Auch ein viertel Jahrhundert nach seinem Tod ist Roy Black nicht vergessen - die Erinnerung verblasst aber nach der langen Zeit etwas. Die Geburtsstadt des Sängers will das Gedenken an den Sänger allerdings wachhalten: Ein sogenanntes Legenden-Schild wird künftig in Bobingen an den Künstler erinnern.

Das Schild werde am Sonntag, dem 25. Todestag, am Gerhard-Höllerich-Ring im Ortsteil Straßberg angebracht, kündigte die Stadt an. In Straßberg wurde Roy Black geboren, und dort ist der Künstler, der mit bürgerlichen Namen Gerhard Höllerich hieß, auch beerdigt. Bereits am Samstagabend soll es einen Gala-Abend mit Blacks ehemaliger Band "Cannons" im Augsburger Vorort Bobingen geben.

Blacks Grab in Straßberg ist bis heute Pilgerstätte für Fans. Der Sänger war am 9. Oktober 1991 mit erst 48 Jahren im oberbayerischen Heldenstein nach einem Herzanfall gestorben. Nach einigen Höhen und Tiefen hatte er damals gerade wieder großen Erfolg. Denn seit dem Jahr 1990 lief die RTL-Serie "Ein Schloss am Wörthersee" mit traumhaften Einschaltquoten im Fernsehen - Roy Black hatte eine der Hauptrollen und mimte einen Hotelerben.

Gerhard Höllerich hatte zunächst Anfang der 1960er Jahre den Augsburgern mit den "Cannons" mit Rock'n'Roll eingeheizt. Später wurde der Künstlername Roy Black erfunden und der Sänger wechselte zum Schlager. Lieder wie "Ganz in weiß" stürmten die Hitparaden und in den Kinosälen liefen Streifen wie "Unser Doktor ist der Beste". Doch privat hatte Black viele Probleme. Er trennte sich von seiner Frau und musste am Herzen operiert werden. Ihm wurden immer wieder Alkoholprobleme nachgesagt. Blacks mehr als 20 Jahre jüngere Lebensgefährtin hatte wenige Wochen vor dem Herzanfall des Sängers die gemeinsame Tochter zur Welt gebracht.
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