Rund 1000 Gäste feiern in Mehlmeisel
Wilde Sommernacht

Akrobatisch serviert Kellnerin Susi Bürgermeister Franz Tauber ein Bier.
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Bayern
09.08.2016
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Mehlmeisel. Weder Luchs Diana, noch Wildkatzen, Füchse oder Waschbären ließen sich stören von den fast tausend Besuchern, die am Samstag im Wildpark eine grandiose, romantische Sommernacht feierten, ein Fest zum Schauen, Hören und Genießen - zum Träumen in zauberhaftem Ambiente.

Es schien fast, als wollte Diana bewusst und ganz stolz den Beobachtern bei den stündlichen abendlichen Fütterungen im bunt illuminierten Wildpark ihren erst ein paar Wochen alten Nachwuchs präsentieren, der sich ganz eng an sie kuschelte, während "Vater Charles" die Familie im Auge hatte.

In aller Ruhe nahmen die Wildschweine unten ein letztes abendliches Bad, hatten nur eines im Kopf - nämlich fressen - während ein paar Meter weiter oben viele Besucher den Harfenklängen von Michael David lauschten. Mit "2 Gitarren und 2 Stimmen" unterhielten Suzan Baker Dennis Lüddicke am Waldhaus die Gäste. Immer wieder huschten fantastische Gestalten in "walking acts" auf Stelzen durch die Menge, schufen magisch-fröhliche Szenen. Viele Kinder durften sogar ein wenig länger aufbleiben, um mit Försterin Marlies Nagel, ausgerüstet mit Taschenlampen, im finsteren Wald auf eine spannende Entdeckungsreise zu gehen.

Das Fest war aber auch ein kulinarisches: Um halb neun Uhr abends waren "Jägerrolle" und "Waldhausgyros" ausverkauft. Der Vorsitzende der Vereine und einer der Hauptorganisatoren, Günther Daubner, hatte drei Kilo Nudeln gekocht: Keine einzige blieb übrig. Lange anstellen musste man sich für ein "Bachnas Knial" und für Kartoffellocken, wofür die FGVler eineinhalb Zentner Kartoffeln gerieben und gedreht hatten - "und die reichten bei weitem nicht aus" wie stellvertretender Vorsitzende Edwin Prechtl berichtete. 20 große Bleche Pizzas gingen weg.

Gemeinde, Waldhaus- und Wildpark-Team, Vereine und der Forst hatten zusammengeholfen, damit die Sommernacht zu einem Fest wurde, von dem man noch lange reden wird - mindestens bis zur Neuauflage im kommenden Jahr - vielleicht eine Woche früher, damit auch Familien, die bereits in den Sommerferien sind, mitfeiern können.
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