Spirituelle Serenade

Unter freiem Himmel feierten die Speichersdorfer die dritte Serenade im Kirchhof. Musiker und Sänger trugen zu einem unterhaltsamen Abend bei. Bild: hia
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Bayern
15.09.2016
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Die Serenade der evangelischen Gemeinde im Kirchhof war ein musikalisches und spirituelles Erlebnis, das im Gedächtnis bleibt. Im Licht der Fackeln verbrachten Musiker und Gäste einen gemütlichen Abend.

Speichersdorf. Bunter Lichterschein erhellte den Kirchplatz, als der Posaunenchor zu Reinhard Mays "Über den Wolken" und der Projektchor zu Mozarts "Abendruhe" anhob.

120 Zuhörern bescherten die evangelische Kirchengemeinde und 33 Akteure mit ihrer dritten Serenade einen spirituellen Hörgenuss vom Feinsten. Eineinhalb Stunden sorgten der Posaunenchor, ein Projektchor aus den Musikfreunden und des evangelischen Kirchenchores unter Leitung von Heinz Schmidt sowie die Kirchenband "Wohin sonst...?!" für einen Ohrenschmaus.

Sie boten eine Mischung aus klassischen Werken, Schlagermelodien und kirchlichen Liedern. Ein Garant für Gänsehaut ist seit über 50 Jahren der evangelische Posaunenchor. Das Ensemble unter Leitung von Alfred Kreutzer hatte Kathleen Thomersons "I want to walk as a Child of the Light" und Antonio Vivaldis "Allemand Autacio" im Gepäck.

Für den frischgebackenen Chorleiter Schmidt war der Auftritt des Projektchores die erste Bewährungsprobe. Er hatte moderne Kompositionen von Klaus Heizmann wie "Öffne uns die Ohren, Herr" und "Von ganzem Herzen will ich dich loben" mitgebracht. Entsprechend stolz zeigte sich Pfarrer Hans-Joachim Gonser, der der Veranstaltung den liturgischen roten Faden verlieh. Außergewöhnlich wie der ganze Abend knüpfte er an Grimms Märchen von den Bremer Stadtmusikanten an.

Unter die geistlichen Lieder hatten die Programmmacher immer wieder spirituelle Darbietungen und Rockiges eingeflochten. Der beschwingt-rhythmische Part war dem Quintett "Wohin sonst...?!" vorbehalten. Erst vor drei Jahren hatten die Bandmitglieder Michaela Küffner (E-Gitarre), Ruth Brehm (Gitarre), Jürgen Küffner (Schlagzeug), Edeltraud Neiß (Gesang) und Jens Küffner (Keyboard) ihren ersten Auftritt. Die Serenade bereicherten sie mit Ohrwürmern wie "My Lighthouse", "Fear not" und "Der Gammler".

Am Ende erfüllte sich der Wunsch der Organisatorin des Abends, Sonja Stangl: dass zum Abschluss gemeinsam musiziert und gesungen wird. Publikum, Chor und Instrumentalisten sangen das moderne Kirchenlied "Möge die Straße uns zusammenführen" mit dem Text eines irischen Segenswunsches.

Dem musikalischen Teil schloss sich ein gemütlicher Ausklang im Foyer des Gemeindehauses mit leckerem Fingerfood und Wein an.
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