Sprayer im Spannungsfeld zwischen Kreativität und Illegalität
Kunst oder Schandfleck

Tobias Gawlitta. Bild: Unger
Vermischtes BY
Bayern
12.08.2015
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Amberg/Weiden/Regensburg. Nahezu überall in den Städten gibt es Graffiti: aufwendig erstellte Bilder und schnell hingekrakelte Edding-Schmierereien. Für die einen sind sie Kunstwerke, die ihr Publikum außerhalb von Galerien finden. Sie gehören für sie zur Kultur und zum Bild einer modernen Stadt. Für die anderen sind es Schandflecke in Unterführungen und an Gebäuden. Für Hausbesitzer und Kommunen sind die Bilder Kostenfaktoren. In diesem Spannungsfeld zwischen Kreativität und Strafverfolgung bewegen sich ernsthafte Spraydosenkünstler, die Kunst für die Öffentlichkeit machen wollen, genauso wie Jugendliche, die zum Frustabbau ihr Logo an die Wände „pinseln“.

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