Thomas Semba bleibt noch bis 2018 zweiter Vorsitzender des Soldatenvereins
Formfehler: „Vize“ macht weiter

Vorsitzender Marcus Köppel (rechts) und Thomas Semba ehrten mit Gerd Zetlmeisl, Harald Zimmermann, Franz Zetlmeisl und Oliver Hösl (von links) die erfolgreichsten Schützen. Bilder: hia (2)
Vermischtes BY
Bayern
24.02.2016
37
0
 
Urkunden für Treue und Engagement erhielten Marcus Köppel (10 Jahre) und Dieter Schumann (25 Jahre) sowie Thomas Semba (von links).

Ganz im Zeichen des 125. Jubiläums stand das abgelaufene Vereinsjahr des Soldatenvereins. Die Kameradschaft zog eine positive Bilanz, ehrte Mitglieder und zeichnete die Vereinsmeister aus. Die Neubesetzung des Postens zweiten Vorsitzenden gelang jedoch nicht.

Kirchenlaibach. Stellvertretender Kreisvorsitzender Sebastian Herchenbach beantragte in der Jahreshauptversammlung, den Kreis- und stellvertretenden Bezirkschef Thomas Semba von seiner Funktion als zweiter Vorsitzender zu entbinden, und einen Nachfolger zu wählen. Seit 2015 nimmt Semba in Personalunion auch das Amt des Kassiers und stellvertretenden Schriftführers wahr.

Diese Mehrfachbelastung verfolge er schon länger mit Sorge, meinte Herchenbach. Zudem habe Semba noch weiter Verpflichtungen im Kreis-, Bezirks- und Landesverband. "Es ist kameradschaftlich von Semba, in Notzeiten diese beiden Positionen zu übernehmen, unkameradschaftlich von den Vereinsmitgliedern, ihm dies nicht rechtzeitig abzunehmen", hatte der Antragsteller argumentiert. Sein Gesuch musste aber aufgrund ungeklärter ladungsrechtlicher Formalitäten zurückgestellt werden. Semba erklärte schließlich, in dieser Periode als Kassier weiterzumachen. Er hob jedoch hervor, dass er über 2018 hinaus nicht mehr für die Position des stellvertretenden Vorsitzenden zur Verfügung stehe: "Dies ist endgültig und unumstößlich."

Vorsitzender Marcus Köppel definierte als Anforderungen an einen "Vize" die Mithilfe im Vorstand und bei Veranstaltungen, Organisation von Schießtrainings und Führung von Vereinsabordnungen bei auswärtigen Veranstaltungen. "Wir brauchen Macher", sagte er. Für die Talente eines jeden Interessierten fände sich im Vorstand Arbeit.

Zuvor hatte Köppel an die erfolgreiche Gestaltung der 125-Jahr-Feier erinnert. Diese habe den Präsidenten des Bayerischen Soldatenbundes Richard Drexl veranlasst, die Feier in Kirchenlaibach in der Verbandszeitschrift "Treue Kameraden" als ein gutes Beispiel für Verbandsarbeit zu nennen. Wie aktiv die Soldatenkameradschaft darüber hinaus war, zeigte die Rückschau des Vorsitzenden.

Zu den wichtigsten Vereinsereignissen zählten die Teilnahme an der Fronleichnamsprozession und die Mitgestaltung der Gedenkfeier am Volkstrauertag. Mit der Feuerwehr wurden der Maibaum aufgestellt, eine Vatertagswanderung unternommen und der Preisschafkopf veranstaltet. Im Gegenzug besuchten die Soldaten deren Johannisfeuer. Der Kirchenlaibacher Crosslauf musste aus versicherungsrechtlichen Gründen abgesagt werden. Bei der Crosslauf-Kreismeisterschaft in Ahornberg stellte der Verein einen Läufer in der Mannschaft des Kreisverbands.

Viele Anschaffungen schlugen sich laut Semba negativ im Kassenbestand nieder. Die Revisoren Martin Schwarzbeck und Bernhard Walter entdeckten keine Grund für eine Beanstandung. Einstimmig nahmen die Mitglieder den Antrag des dritten Vorsitzenden Michael Hartmann an, von Pokalen auf Sachpreise umzustellen. Gerd Zetlmeisl wird auch künftig seine Gaststätte Rotes Roß für die Versammlung und den Volkstrauertag öffnen.

Alfons Betzl vom Bezirksvorstand wies auf die vor 100 Jahren begonnene Schlacht von Verdun und das Leid hin, das die Soldaten im Ersten Weltkrieg erleiden mussten. Bürgermeister Manfred Porsch dankte dem Vorstand für den unersetzbaren Beitrag zum gesellschaftlichen Leben im Ortsteil Kirchenlaibach. Mit der Gestaltung des Volkstrauertags trage der Verein dazu bei, dass die Opfer und Terroranschläge der Vergangenheit sowie der Gegenwart nicht in Vergessenheit geraten.

Meister und JubilareAlfons Betzl vom Bezirksvorstand verlieh die BSB-Treuenadel für 10 Jahre Mitgliedschaft an Marcus Köppel, für 25 Jahre an Dieter Schumann sowie für 40 Jahre an Eduard Kunz und Hans Scherm. Das Reservistentätigkeitsabzeichen in Silber nahm Thomas Semba entgegen. Die Schießabteilung zeichnete ihre Gewinner der Vereinswettbewerbe mit Pokalen und Urkunden aus. In der Disziplin Luftgewehr siegte Franz Zetlmeisl, gefolgt von Gerd Zetlmeisl und Oliver Hösl. Bei der Pistole lag Oliver Hösl vorne. Platz zwei belegte Jürgen Kaufmann, vor Harald Zimmermann und Lars Lutschinger.

Das KK-Gewehrschießen gewann Oliver Hösl vor Gerd Zetlmeisl. (hia)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.