Tierischer Besuch in Herzogenaurach
Kommt ein Storch in die Apotheke ...

Apotheken-Inhaberin Gabriele Sehring-Castelli (links) und Mitarbeiterin Heike Wenisch gaben dem verirrten, jungen Storch Wasser mit Hilfe einer Gießkanne und verständigten einen Storchenexperten. Bild: dpa
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Bayern
21.07.2016
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Herzogenaurach. Ein ausgehungerter Storch hat sich in Herzogenaurach (Kreis Erlangen-Höchstadt) in eine Apotheke verirrt. Der Jungvogel sei am Montag in der Mittagspause hereinspaziert gekommen, sagte Apothekerin Heike Wenisch am Donnerstag. Zuvor sei er bereits stundenlang an der Hauptstraße auf- und abgestakst. Die Apothekerinnen gaben dem Vogel Wasser mit Hilfe einer Gießkanne und verständigten einen Storchenexperten. Der Vogelkundler versorgte den ausgehungerten und durstigen Vogel und brachte ihn in den Tiergarten nach Nürnberg. Dem Storch hätten im rechten Flügel einige Handschwingen gefehlt, berichtete Storchenexperte Michael Zimmermann. Wenn ein Jungstorch - etwa wegen des Wetters - langfristig unterkühlt ist, bilden sich diese Federn nicht heraus. Die ausgehungerten Jungvögel irrten dann oft umher. Spätestens nach einem Jahr wüchsen die Handschwingen aber nach.

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