Tüv Süd gibt Tipps für den Lampenkauf - Farbtemperatur in Kelvin
Von LED bis Halogen

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Bayern
10.10.2015
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(dpa/tmn) Glühbirnen suchen Verbraucher seit einigen Jahren vergeblich in den Regalen: Nun müssen sie zwischen Halogen-, LED- und Energiesparlampen wählen. Aber worauf gilt es zu achten? Der Tüv Süd gibt Tipps:

LEDs:

LEDs sind teurer in der Anschaffung. Allerdings sind sie sehr energieeffizient und haben eine lange Lebensdauer. Das Licht ist dem Schein einer alten Glühbirne mittlerweile recht ähnlich.

Halogen:

Diese Lampen punkten vor allem in Sachen Licht und Farbe. Aber sie sind vergleichsweise teuer, weil sie relativ viel Strom verbrauchen und auch nicht so lange halten. Zudem belasten sie laut Tüv Süd die Umwelt stärker als LED- oder Energiesparlampen.

Energiesparlampen:

Sie sind tendenziell etwas größer, als es Glühbirnen waren. Deshalb guckt man vorher am besten, ob es mit Größe von Fassung und Lampenschirm trotzdem passt. Die Energiesparlampen bieten in der Regel Helligkeiten zwischen 400 und 800 Lumen: 400 Lumen entsprechen etwa 40 Watt der Glühbirne, 800 Lumen sind vergleichbar mit einer 75 Watt-Glühbirne.

Die Farbtemperatur erkennt man an der Angabe Kelvin. Eine Angabe von 3000 Kelvin ist warmweiß. Steht auf der Verpackung 4000 bis 5000 Kelvin, ist die Farbe kaltweiß - dann ist sie also dem Tageslicht ähnlicher. Selbst wenn die Lampen dimmbar sind, harmonieren sie nicht immer mit Dimmern. Gut ist aus diesem Grund der Blick auf die Webseite des Lampen-Herstellers: Dort finden sich normalerweise Informationen, mit welchen Dimmern die Lampen funktionieren.
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