Unterlassungserklärung der AfD nach gefälschter Überschrift
Erfolg für Abendzeitung

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Bayern
12.03.2016
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München. Im Streit um eine manipulierte Schlagzeile der "Abendzeitung" ("AZ") mit der Nürnberger AfD hat das Münchener Blatt nach eigenen Angaben einen Erfolg erzielt. "Die AfD hat die Unterlassungserklärung fristgerecht abgegeben. Sie darf den manipulierten Beitrag nicht mehr weiterverbreiten", teilte der stellvertretende Chefredakteur Timo Lokoschat am Freitag mit.

Aus dem Original "Jugendliche wollten Flüchtlingsheim in Brand stecken" hatte die rechtspopulistische Partei bei Facebook "Polizei erwischt Linksextreme bei Brandstiftung in Asylbewerberheim!" gemacht. Die AfD dürfe nicht weiter den Eindruck erwecken, "dass in unserem Artikel Linksextreme als Täter des versuchten Brandanschlags identifiziert werden - dies ist nämlich nicht der Fall", teilte Lokoschat weiter mit. Sollte die AfD gegen diese Verpflichtung verstoßen, wird eine Vertragsstrafe fällig. "Wir lassen es uns nicht gefallen, dass unsere Beiträge aus ideologischen Motiven manipuliert werden und werden notfalls wieder juristische Schritte einleiten", so Lokoschat.
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