Viel Arbeit vor dem Biathlon-Weltcup

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Bayern
08.01.2015
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Zu diesem Wettbewerb kommen viele Sportler und Tausende Zuschauer: der Biathlon-Weltcup in Ruhpolding. Für Rennleiter Alois Reiter und Hunderte Helfer gibt es jede Menge vorzubereiten.

Auf dem Bildschirm sieht es aus wie ein buntes Brettspiel. Farbige Linien schlängeln sich durch einen grünen Wald. Doch es ist kein Spiel, das sich Alois Reiter am Computer immer wieder ansieht. "Das ist die Wettkampfstrecke", sagt er.

Alois Reiter ist Rennleiter für einen großen Wettbewerb im Wintersport, den Biathlon-Weltcup in Ruhpolding. Der Ort liegt im Bundesland Bayern. Mehrere Tage lang werden Biathleten aus vielen Ländern dort gegeneinander antreten. Das erste Rennen beginnt am 14. Januar, vier Tage später das letzte.

Die Vorbereitung für den Weltcup läuft schon seit mehreren Monaten. "Wir arbeiten das ganze Jahr darauf hin", sagt der Rennleiter. Schon im Sommer fängt er mit seinem Team an zu planen. "Wir überlegen zum Beispiel, wo die Zuschauer sitzen, wo sich die Sportler umziehen können oder wo Toiletten hinkommen."

Die meiste Zeit beschäftigt sich Alois Reiter aber mit allem, was die Sportler beim Wettkampf brauchen. Etwa eine Strecke, auf der sie gut Ski laufen können. "Zum Beispiel dürfen Kurven nicht zu eng sein. Eis wäre auch schlecht", erklärt Herr Reiter.

Kurz vor den Rennen hat Herr Reiter meist nur noch eine Sorge: den Schnee. "Spätestens ab Herbst überlegen wir: Was machen wir, wenn es zu wenig Schnee gibt?" Notfalls helfen die Schneemaschinen aus, die an der Strecke stehen.

Auf dem Monitor wird Herr Reiter die Strecke bis zum Weltcup nicht mehr so oft sehen. Stattdessen läuft er sie mit seinen Mitarbeitern ab. Oder sie fahren direkt mit Skiern. So erkennen sie am besten, wo es noch etwas zu verbessern gibt - bevor der Weltcup beginnt. (dpa)
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