Viel Zuspruch für Handwerkermarkt im Hirtenmuseum
Alte Künste leben auf

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Bayern
21.09.2016
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Hersbruck. Vom Garten neben der Scheune des Hirtenmuseums her weht Rauch. Der helle Klang von Metall auf Metall ist zu hören. Drei Schmiede haben eine mobile Esse aufgebaut und zeigen faszinierten Zuschauern, wie aus Eisenstäben lange Nägel werden, wie man sie für Denkmalbauten braucht.

Beim Handwerkermarkt im Hirtenmuseum gab es noch mehr alte Künste zu bestaunen. Das Papierschöpfen zum Beispiel - eine nasse Angelegenheit, aber sehr interessant. Eine besondere Werkstatt hatte der heimische Künstler Christoph Gerling. Er demonstrierte dort den Vorläufer des Offsetdrucks, die Lithographie. Die Kunst des Steindrucks, vor 200 Jahren von Senfelder erfunden, blieb lange Zeit die einzige Möglichkeit, von einem Motiv mehrere Abzüge zu machen. Dazu benutzt er Solnhofer Kalkplatten.

Beim Bummel durch Museum, Scheune und Garten sowie auf dem Straßenstück des Eisenhüttleins fielen Zierrat aus Holz, Metallschmuck, Strickwaren, Seifen, geklöppelte Spitzen und Artikel aus Schafwolle ins Auge. Als Stammgast des Hirtenmuseums wanderte Alexander Remke mit seinem Dudelsack durch Hof und Gebäude.

Davon ließen sich zwei Zwerg-Zebus nicht aus der Ruhe bringen. Die Vertreter einer seltenen Rinderrasse machten es sich in ihrem Pferch gemütlich. Zur Unterhaltung der Gäste im Innenhof, die hier Pausen einlegten, spielte das Trio Trigane mit Geige, Akkordeon und Schlagzeug.
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