Vogelgrippe
Stallpflicht ausgeweitet

Puten stehen in einem geschlossenen Stall. Wegen der Ausbreitung der Geflügelpest gilt in immer mehr Landkreisen eine Stallpflicht. Archivbild: dpa
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Bayern
18.11.2016
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Erlangen/Nürnberg. Wegen der Vogelgrippe haben inzwischen mindestens acht Kreise in Bayern Stallpflicht erlassen. Geflügelhalter dürfen inzwischen auch in bestimmten Gebieten der Kreise Miesbach, Fürstenfeldbruck, Weilheim-Schongau und Landsberg am Lech ihre Tiere nicht mehr ins Freie lassen.

Gleiches galt bereits für die Kreise Lindau, Starnberg, Rosenheim und Traunstein. Das Landratsamt in Freising denkt über eine Stallpflicht nach, da bei mehreren Wildenten das Vogelgrippe-Virus nachgewiesen wurde. Derzeit prüft das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), ob es sich dabei ebenfalls um die hochansteckende Variante H5N8 handelt.

Auch in Nürnberg sei nach Informationen des Landesamts die Vogelgrippe bei einer Reiherente und einem Schwan festgestellt worden, teilte die Stadt mit. Falls es sich dabei um den Typ H5N8 handeln sollte, werde auch in Nürnberg im Umkreis von einem Kilometer um den Wöhrder See eine Stallpflicht erlassen.
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