Vorstand des Bundes Naturschutz macht notgedrungen weiter
Natur gehen die Helfer aus

Der zum großen Teil wiedergewählte Vorstand des Bundes Naturschutz mit Gertraud Koch, Bernhard Hauer, Edith Pietsch (von links), Norbert Pietsch, Erich Porsch (vorne von rechts) und Reinhold Schmid (Fünfter von links). Bürgermeister Manfred Porsch (Zweiter von rechts) dankte ihnen für die bisherige Arbeit. Bild: hfz
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Bayern
02.06.2016
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Mit einem bewährten Führungsteam um Vorsitzenden Erich Porsch geht die Ortsgruppe des Bundes Naturschutz in die nächsten vier Jahre. Allerdings erschweren personelle Sorgen die Arbeit zusehends.

Speichersdorf. Viele Alternativen hat der Verein nicht, plagen auch ihn doch, wie viele andere, große Nachwuchssorgen. Seit 24 Jahren steht Porsch schon als Vorsitzender an der Spitze. Alle Bemühungen, einen Nachfolger zu finden, sind bislang gescheitert. "Was bleibt mir den anderes übrig", kommentierte er in der Jahreshauptversammlung achselzuckend seine erneute Kandidatur.

Neue Schriftführerin


Ihn bestätigten die Mitglieder ebenso einstimmig im Amt wie seinen Stellvertreter Reinhold Schmid und Kassier Norbert Pietsch. Neu ist Schriftführerin Edith Pietsch, die Martina Walter ablöste. Als Beisitzer fungieren Bernhard Hauer und Gertrud Koch.

Von weit mehr als 30 Aktionen des 113 Mitglieder starken Vereins im zurückliegenden Jahr berichtete Vorsitzender Porsch in seinem Rückblick. Die Aktivitäten reichten vom Fischessen über Protestaktionen gegen TTIP und die Gleichstromleitung bis zur Biotoppflege und zum monatlichen Stammtisch. Ein Wermutstropfen sei die Tatsache, dass man die Jugendgruppe wegen des Nachwuchsmangels vorläufig habe aufgeben müssen. "Das macht mich schon etwas traurig", meinte Erich Porsch.

Als tollen Erfolg bezeichnete er dagegen die Teilnahme der Ortsgruppe an der Landesgartenschau in Bayreuth. Dort hatte sie Nistkästen gebaut und ausgestellt. Am 25. und 26. September wird dort diese Aktion wiederholt.

Schließlich betonte der Vorsitzende, wie wichtig die Ortsgruppe des Bundes Naturschutz sei: "Wir müssen unserer Natur und Umwelt mit deutlicher Stimme weiterhin Gehör verschaffen." Bürgermeister Manfred Porsch bekräftigte dies und sagte, dass der Naturschutz in der Gemeinde einen hohen Stellenwert besitze. Er dankte den Verantwortlichen für ihren nimmermüden Einsatz über all die Jahre. "Eure Arbeit ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Macht bitte weiter so."
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