Wärmere Temperaturen in Bayern
Weniger Schnee, mehr Wasser

Die Schneeschmelze führte vielerorts in Bayern zu überschwemmten Straßen und Verkehrsbehinderungen. Bild: dpa
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Bayern
01.02.2016
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München. Ungemütlicher Wochenstart mit Folgen: Dauerregen und stürmischer Wind haben in Teilen Bayerns Autofahrern und Bahnreisenden zu schaffen gemacht. Starkes Tauwetter sorgte für Überschwemmungen und für hohe Lawinengefahr.

Dabei war es vielerorts frühlingshaft mild: 11 Grad wurden nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Augsburg, Nürnberg-Flughafen und Kempten gemessen. Die milden Temperaturen ließen die Lawinengefahr in den Alpen stark ansteigen. Vielerorts drohten laut Lawinenwarndienst Nassschnee- und Gleitschneelawinen, davon könnten vereinzelt auch Verkehrs- und Wanderwege betroffen sein. Erst am Sonntag waren fünf Wintersportler im Allgäu per Hubschrauber gerettet worden, weil um sie herum die Lawinen zu Tal donnerten.

Der anhaltende Regen und das starke Tauwetter haben auch die Pegelstände an vielen Flüssen steigen lassen. Am Montag kam es nach Angaben des Hochwassernachrichtendienstes örtlich noch zu kleinen Ausuferungen und Überflutungen der Meldestufen eins und zwei auf der vierstufigen Skala. Besonders betroffen waren die Oberläufe der westlichen Donauzuflüsse wie die Altmühl. Auch an der Donau selbst stiegen die Wasserstände. Der Sturm sorgte ebenfalls für Behinderungen. Vorübergehend eingestellt wurde der Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Deggendorf und Gotteszell - dort hatte es einen Hangrutsch gegeben.
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