Wärmstes Wochenende bisher
Sonne zum Muttertag

Für die Läufer des Landkreislaufs Amberg-Sulzbach waren die Temperaturen fast zu hoch. Die Zuschauer aber genossen das Sommerwetter. Bild: htl
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Bayern
09.05.2016
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Bei bis zu 27 Grad lassen es sich die Menschen im Freistaat am Wochenende gut gehen. Doch was ihnen nach kalten Wochen gefällt, birgt in der Natur Gefahren: Das Risiko für Wald- und Wiesenbrände steigt.

München. Der Sommer lässt grüßen: Am bislang wärmsten Wochenende in diesem Jahr haben Menschen in ganz Bayern die Sonne genossen. Bei rund 27 Grad in Unterfranken und bis zu 24 Grad im Rest Bayerns lohnten sich am Samstag Abstecher in Biergärten, Eisdielen und Freibäder. Auch am Muttertag am Sonntag stiegen die Temperaturen vielerorts wieder deutlich über die 20-Grad-Marke.

27,1 Grad in Kitzingen


Ab 25 Grad sprechen Meteorologen von einem Sommertag. Die bisher höchste Temperatur in diesem Jahr im Freistaat wurde nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes mit 27,1 Grad am Samstag in Kitzingen gemessen - jener Station, an der immer wieder Rekordwerte gemessen werden.

Doch mit der Trockenheit gehen auch Gefahren einher: Bayernweit stieg das Feuerrisiko für Grasland auf die Stufe 4 von 5. Auch das Gefährdungsrisiko für Waldbrände stieg deutlich an, vor allem in Franken wurde am Sonntag die zweithöchste Stufe erreicht.

Abkühlung ist vorerst nicht in Sicht - die frühsommerlichen Temperaturen sollen laut Deutschem Wetterdienst noch bis Mitte der Woche anhalten. Sogar eine weitere Erhöhung der Temperaturen sei möglich, sagte ein Meteorologe am Sonntag.

Gleichzeitig steige aber auch die Wahrscheinlichkeit von Gewittern. Vor allem im Süden Bayerns droht ab Dienstag zudem länger anhaltender Regen, ehe es dann zum Wochenende hin wieder deutlich kühler wird.
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