Wahnsinnsstat von Grafing
Mutter des Messerstechers bedauert Tat ihres Sohnes

Auf dem Bahnhof in Grafing erinnern Kerzen an die Opfer des Messerstechers. Bild: dpa
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Bayern
13.05.2016
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Grafing. Die Mutter des Messerstechers von Grafing bedauert die Tat ihres Sohnes. "Wir können das nicht fassen, möchten uns bei den Angehörigen entschuldigen", sagte sie der "Bild"-Zeitung (Donnerstag). Der 27-Jährige war am Mittwoch in die geschlossene Abteilung einer psychiatrischen Klinik eingewiesen worden. Er hatte am Dienstagmorgen am Bahnhof in Grafing bei München einen 56 Jahre alten Fahrgast vor Zeugen erstochen und anschließend drei weitere Männer durch Messerstiche teils lebensgefährlich verletzt.

Die Staatsanwaltschaft hält den Mann aus dem hessischen Grünberg bei Gießen für schuldunfähig oder zumindest vermindert schuldfähig. Nach Begutachtung eines Sachverständigen leide er an einer psychischen Erkrankung. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm dennoch Mord und dreifachen Mordversuch vor.

Das Motiv für die Bluttat ist weiterhin ungeklärt. Die Ermittler erhoffen sich von der Auswertung eines Handys und Laptops des jungen Mannes Aufschlüsse über die Beweggründe.
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