Wallfahrer aus der Oberpfalz kommen zum Patrozinium nach Heldmannsberg
Mit Gebet und Gesang unterwegs

Mehr als 100 Wallfahrer kamen aus Traunfeld und Deinschwang nach Heldmannsberg. Am Ortseingang wurden sie empfangen und zur Kirche geleitet. Bilder: fm (2)
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Bayern
19.08.2016
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Heldmannsberg. Eine vorübergehende "Einwanderung" von Katholiken aus der Oberpfalz verzeichnet Heldmannsberg traditionell am Feiertag Mariä Himmelfahrt. Gut zwei Wegstunden mit Gebet und Gesang nahmen 120 Pilger aus Traunfeld/Deinschwang und etwa 30 Wallfahrer aus Lauterhofen auf sich.

Pfarrer Roland Klein empfing die größere Schar mit ihrem Leiter Josef Bayerl am Ortseingang und geleitete sie unter Glockengeläut zum Patroziniumsgottesdienst. In seiner Predigt wies der Geistliche auf das Jahr der Barmherzigkeit hin und rief die Gläubigen auf, "Herz zu zeigen".

Zum guten Brauch gehörte die Segnung der Kräuterbüschel, die Haus und Hof vor Unheil schützen sollen. Floristin Lilo Bumm und eine kleine Helferschar hatten viele gebunden, um sie gegen Spenden abzugeben. Die Einnahmen von mehr als 1000 Euro überreichte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Hilde Mertel an Pfarrer Saju Thomas von der Herz-Jesu-Kirche in Rosenberg. Der Geistliche schilderte die fast unhaltbaren hygienischen Verhältnisse in seiner Heimat in Südindien, wo es keine Wasser- und Abwasserversorgung wie bei uns gibt. Mit der Spende, die er demnächst auf einer Urlaubsreise dorthin mitnimmt, wird Material für den Bau von Toilettenanlagen beschafft.
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